Ämter & Behörden

Stadtverwaltung Sondershausen

Zentrale: Tel.: 03632 622-0
Fax: 03632 622120
Hausanschrift: Stadtverwaltung Sondershausen
Markt 7
99706 Sondershausen
Postanschrift: Stadtverwaltung
Postfach 1175
99701 Sondershausen
Internet: www.sondershausen.de
E-Mail: info@sondershausen.de

 

Allgemeine Sprechzeiten:

Dienstag: 09:00 bis 12:00 Uhr & 13:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr & 13:00 bis 15:00 Uhr
Freitag: 09:00 bis 12:00 Uhr

Bürgermeister und 1. Beigeordnete

Bürgermeister: Joachim Kreyer (CDU)
1. ehrenamtlicher Beigeordneter: Andreas Gothe (SPD/GRÜNE)

Kontaktdaten

Sekretariat des Bürgermeisters: Tel.: 03632 622101
Fax: 03632 622180
buergermeister@sondershausen.de
Sekretariat 1. Beigeordnete/r: Tel.: 03632 622141
1.beigeordnete@sondershausen.de
Bürgerbüro: Tel.: 03632 622580
Fax: 03632 622581
buergerbuero@sondershausen.de
standesamt@sondershausen.de
Zentrale Verwaltung:
(Fachbereich I)
Tel.: 03632 622111
Fax: 03632 622180
hauptamt@sondershausen.de
Bau und Ordnung:
(Fachbereich II)
Tel.: 03632 622191
Fax: 03632 622260
bauamt@sondershausen.de
Soziales, Jugend und Sport, Kultur:
(Fachbereich III)
Tel.: 03632 622171
Fax: 03632 622185
kultur@sondershausen.de
soziales@sondershausen.de
Wirtschaftsförderung:
(Stabsstelle IV)
Tel.: 03632 622510
Fax: 03632 622120
wifoe@sondershausen.de

Organigramme

Organigramme der Stadtverwaltung Sondershausen

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Telefonverzeichnis

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Name
Telefon
A
Andrzejak, Heike
Standesbeamtin
Alte Kämmerei
Zimmer: 3

Telefon: 03632 622-547
Telefax: 03632 622-581
03632 622-547
Angelstein, Sabine
SB Sanierung / Einvernehemen
Alte Kämmerei
Zimmer: 13

Telefon: 03632 622-570
03632 622-570
Aschenbrenner, Stefan
Fachgebietsleiter Personal & Organisation
Alte Kämmerei
Zimmer: 28

Telefon: 03632 622-520
03632 622-520
B
Bader, Brigitte
Sekretärin Fachbereich 1
Weißer Schwan
Zimmer: 5

Telefon: 03632 622-111
03632 622-111
Bank, Stefanie
Buchführung Bauhof
Eigenbetrieb Bauhof / Gärtnerei

Telefon: 03632 6525-11
Telefax: 03632 6525-16
03632 6525-11
Bärnighausen, Bettina
Sammlungsleiterin / Stellv. Museumsleiterin
Schlossmuseum
Zimmer: -

Telefon: 03632 622-428
03632 622-428
Bauer, Jana
Leiterin Kita "Anne Frank"
Kita "Anne Frank"

Telefon: 03632 603147
03632 603147
Beyer, Heiko
Stadtkasse / Vollstreckung
Alte Kämmerei
Zimmer: 19

Telefon: 03632 622-215
Telefax: 03632 622-542
03632 622-215
Biedermann, Mareen
Fachbereichsleiterin Kultur und Soziales
Weißer Schwan
Zimmer: 14

Telefon: 03632 622-170
Telefax: 03632 622-175
03632 622-170
Bischoff, Petra
Leiterin Kita "Rasselbande"
Kita "Rasselbande"

Telefon: 03632 603740
03632 603740
Bischoff-Hampl, Petra
Leiterin Stadtkasse
Alte Kämmerei
Zimmer: 22

Telefon: 03632 622-132
03632 622-132
Böhme, Angela
Stadtmarketing / Touristik / Stellv. Leiterin
Weißer Schwan
Zimmer: 1

Telefon: 03632 622-512
03632 622-512
Bohn, Giovanna
Leiterin Standesamt
Alte Kämmerei
Zimmer: 4

Telefon: 03632 622-548
Telefax: 03632 622-581
03632 622-548
Büßer, Thomas
Leiter Kita "Flohkiste"
Kita "Flohkiste"

Telefon: 036020 72775
036020 72775

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen

Christin Nowak
Seit April 2014 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen.

Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte einen Termin mit mir.

So erreichen Sie mich:
Stadtverwaltung Sondershausen
Gleichstellungsbeauftragte
Markt 4 (Haus zum Schwan, Zi. 9) I 99706 Sondershausen
Telefon: 03632 622187
Telefax: 03632 622180
E-Mail: nowak@sondershausen.de

 

Darin sehe ich meine Aufgaben als Gleichstellungsbeauftragte:

  • gesellschaftliche Benachteiligungen zwischen Mann und Frau aufzeigen und auf Veränderungen hinwirken
  • Ermutigung von Frauen und Männern sich gegen Missstände und Diskriminierung zu wehren und an sich selbst, statt an eingeengten Rollenbildern zu orientieren.
  • Beratung und Vermittlung zu anderen spezifischen Beratungsstellen
  • Durchführung von Fortbildungs- und Infoveranstaltungen zu gleichstellungsrelevanten Themen
  • Information zu Veranstaltungen Dritter zu diesen Themen
  • Mitarbeit in lokalen, regionalen und überregionalen Netzwerken

Mitarbeit in folgenden Netzwerken/Arbeitskreisen:

  • Lokales Bündnis für Familien in Sondershausen
  • Netzwerk gegen häusliche Gewalt im Kyffhäuserkreis
  • Netzwerk Familienarbeit im Kyffhäuserkreis
  • Arbeitskreis der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Thüringens

Themen

Was tun bei häuslicher Gewalt?

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Was ist häusliche Gewalt?
Gewalt in Partnerschaften und Familien wird in überwiegender Mehrzahl durch Männer gegen Frauen ausgeübt. Frauen jeder sozialen Schicht, jeden Alters und jeder Konfession erleben häusliche Gewalt.
Häusliche Gewalt umfasst Drohungen, Beleidigungen, Demütigungen und Erniedrigungen ebenso wie Schläge, Tritte, Vergewaltigungen bis hin zu Mord und Totschlag. Die Gewalt wird in aller Regel über lange Zeiträume wiederholt ausgeübt und hat erhebliche Folgen für Frauen und ihre Kinder im psychischen, körperlichen, ökonomischen und sozialen Bereich.

Formen häuslicher Gewalt
Gewalt gegen Frauen findet in der Regel in einem Komplex von Misshandlung, Ausbeutung, Unterdrückung und Kontrolle durch Ehemänner, Partner und andere männliche Personen des nahen sozialen Umfeldes statt. Dazu gehören alle Formen physischer, psychischer und sexueller Misshandlung sowie ökonomisch-finanzielle und soziale Diskriminierung.

Physische Misshandlung/körperliche Gewalt
Körperliche Gewalt ist die Form von Gewalt, die in der Öffentlichkeit am deutlichsten wahrgenommen wird, wie Ohrfeigen, an den Haaren ziehen, Schlagen, Boxen, Treten, Verbrennungen, Verätzungen, Würgen, Angriffe mit Messern, Gegenständen wie Bierflaschen usw., Beibringen lebensgefährlicher Verletzungen, Mord.

Sexualisierte Gewalt
Häusliche Gewalt ist häufig mit sexuellen Misshandlungen der Frauen verbunden. Dabei wird die sexualisierte Gewalt durch die Öffentlichkeit sehr viel weniger wahrgenommen, als die körperliche Gewalt. Sexualisierte Gewalt ist weniger sichtbar als z. B. Hämatome oder Frakturen. Die Frauen selbst sprechen über die sexualisierte Gewalt noch seltener als über die körperliche Gewalt.
Beispiele für Formen sexualisierter Gewalt im Rahmen häuslicher Gewalt sind:

  • sexuelle Erniedrigung,
  • Belästigung,
  • Zwang zu sexuellen Handlungen und Praktiken,
  • vaginale, anale und orale Vergewaltigung,
  • Zwang zu sexuellen Handlungen vor anderen (auch vor Kindern),
  • Zwang zur Prostitution,
  • Zwang zur Teilnahme an oder Beobachtung von pornografischen Handlungen, Videos, Pornohefte ...

Psychische Gewalt
Als besonders gravierend und zerstörerisch erleben die betroffenen Frauen die psychische Gewalt. Neben körperlichen Misshandlungen und sexualisierter Gewalt führt maßgeblich die psychische Gewalt zur Zerstörung des Selbstwertgefühls, zur Zerstörung der psychischen Gesundheit, der eigenen Identität, des Glaubens an eigene Werte, Gefühle und Fähigkeiten. Insbesondere die psychische Gewalt ist vielfach subtil und von Außen nur begrenzt sichtbar.
Beispiele für psychische Gewalt sind:

  • verbale Erniedrigung,
  • Beleidigungen z. B. über ihr Aussehen,
  • Bedrohung,
  • Beschuldigungen,
  • Äußerungen, dass die Frau z. B. verrückt, labil, psychisch krank sei, dass sie nichts kann, nichts hat und ohne den Mann nichts ist, 
  • lächerlich machen in der Öffentlichkeit,
  • Isolation von Bekannten, Familie und Freunden, ständige Kontrolle ...

Wirtschaftliche/ökonomische Gewalt
Ökonomische Diskriminierung dient Männern ebenfalls dazu, ihre Macht aufrecht zu erhalten. Geld ist dabei ein Mittel, Frauen in der Beziehung festzuhalten, da sie Angst vor Verarmung und sozialem Abstieg haben.
Ökonomische Gewalt zeigt sich z. B. durch Entzug von Geld und Eigentum, alleinige Verfügung des Mannes über finanzielle Ressourcen, Verhinderung von Berufstätigkeit und Ausbildung der Frau, Verweigerung der Befriedigung von Grundbedürfnissen...
Ein weiterer Gewaltaspekt ist die Zerstörung und Beschädigung von Sachen. Damit demonstrieren die Täter ihre Verfügungsmacht, z. B.: Vernichtung von für die Frau existenziell wichtigen Papieren, Beschädigung, Vernichtung von Dingen, die der Frau wichtig und lieb sind, von Bekleidung u. ä.

Soziale Diskriminierung
Soziale Diskriminierung ist sehr häufig Bestandteil häuslicher Gewalt, z. B. über Beanspruchung jeglicher Entscheidungsmacht durch den Mann, sich bedienen lassen, sie als sexuell verfügbar zu betrachten und zu behandeln, selbst Affären haben, der Frau dies jedoch zu verbieten, Isolation der Frau durch Einsperren, Verbote zu telefonieren und das Haus zu verlassen, Verhinderung des Kontaktes der Frau zu anderen Personen, Verbot der Berufstätigkeit, Aus- und Weiterbildung ... Gerade die mit der sozialen Diskriminierung verbundene Vereinsamung der Frauen kann z. T. erklären, warum die Frauen oftmals über lange Zeiträume in der Gewaltbeziehung verharren und keine Hilfe finden.
Die verschiedenen Gewaltformen stehen nicht separat nebeneinander, sondern greifen ineinander. Meist liegen mehrere Gewaltformen vor. Häusliche Gewalt bedeutet eine komplexe bedrohliche und demütigende Gesamtsituation für die betroffenen Frauen.

Das sind erschreckende Fakten: Jede vierte Frau in Deutschland im Alter von 18-85 Jahren wird von ihrem Beziehungspartner mindestens einmal geschlagen, vergewaltigt, beschimpft oder gedemütigt. Mehr als ein Drittel dieser Frauen wurde dabei sogar sehr schwer bis lebensbedrohlich misshandelt. Das belegt eine Studie „Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend.
Gut, dass es ein Netz von Hilfsangeboten gibt, das Opfern Unterstützung gibt.
Als Betroffene/er oder wenn Sie von Betroffenen wissen, können Sie sich an eine der nachstehend genannten Hilfe-/Beratungseinrichtungen wenden:

Hier bekommen Sie in akuten Gewaltsituationen schnelle Hilfe
Polizei
Kontakt: 110 oder 03632 661-0 oder 03466 361-0
Möglichkeit der Wegweisung des Täters/der Täterin, Schlichtung der Gewaltsituation oder Transport der betroffenen Frau und ggf. der Kinder in ein Frauenhaus
Hier bekommen Sie professionelle Unterstützung von Personen, zu denen Sie Vertrauen fassen können und die Ihnen Mut machen neue Schritte in ein gewaltfreies Leben zu gehen:
Frauenhaus Sondershausen vom Verein „Die Arche“ e. V.
Kontakt: 03632 603300
Rückzugsmöglichkeit und Unterkunft
Hier haben Sie Zeit und Ruhe, um wichtige Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen. In Gesprächen können Sie sich zunächst über die eigene Situation und Möglichkeiten zur Hilfe klar werden. Die Frauenhausmitarbeiterinnen hören einfach nur zu, beraten und unterstützen bei Behördengängen.
Interventionsstelle Nordthüringen
Kontakt: 03631 4671-55/57
Beratung, Unterstützung bei Behördengängen, Weitervermittlung zu anderen Beratungsstellen

Netzwerk gegen häusliche Gewalt im Kyffhäuserkreis
gegründet im Januar 2007

Mitwirkende

  • Amtsgericht Sondershausen
  • Diakonieverbund Kyffhäuser gGmbH
  • Integrative Erziehungs- und Familienberatungsstelle mit Schwangerschafts(konflikt)beratungsstelle
  • Frauenhaus – Verein „Die Arche“ e. V.
  • Jugendamt – des LRA Kyffhäuserkreis
  • die Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises
  • Kreisdiakoniestelle Sondershausen
  • Mehrgenerationenhaus & Familienzentrum „Düne“ e. V.
  • Polizeiinspektion Kyffhäuser
  • Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke, Suchtgefährdete und Angehörige
  • Rechtsanwältin Dorothea Marx
  • WEISSER RING e. V.

Welche Ziele will das Netzwerk erreichen?

  • eine schnelle und umfassende Opferhilfe erreichen
  • Kooperationen zwischen den Netzwerkbeteiligten ausbauen
  • Lobbyarbeit für die Opfer und die Hilfeleistenden verbessern
  • Präventionsarbeit erhöhen
  • Aufklärungsarbeit für die Öffentlichkeit intensivieren
  • gemeinsame Sprache sprechen – nicht so viele Fachtermini, um Opfern Hilfen
  • verständlicher zu machen

bisherige Aktionen und Projekte

  • Infoheft mit Informationen zu den Aufgabengebieten und Kontaktdaten aller Mitwirkenden
  • Faltblatt zur Information über Hilfsangebote für Betroffene
  • Druck kleines Faltblatt
  • regelmäßige Pressearbeit
  • Infoveranstaltung für Ärzte mit dem Rechtsmedizinischen Institut Jena zum Thema „Gewalt oder Unfall“, Spuren erkennen und als Beweismittel sichern
  • Info-/Theaterveranstaltung für Jugendliche ab 14 zum Thema „Gewalt an Frauen und Mädchen – Vergewaltigung und der Umgang damit in unserer Gesellschaft“
  • Vorstellen des Netzwerkes in Kitas, in politischen Fraktionen des Kreistage, im Sozialausschuss des Kreistages
  • Zusammenarbeit mit der Gewalt-Konflikt-Beratung „Notbremse“ Weimar

Weitere Informationen zum Thema/Links:

Angebote für Alleinerziehende und junge Familien

Sie sind Mutter oder Vater, die/der allein mit ihren/seinen Kind/Kindern lebt und die Last und Freude der Erziehung allein bewältigen muss?
Warum nicht mal in den Austausch mit ebenfalls Alleinerziehenden treten.

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Gedanken, Erfahrungen austauschen, über Probleme sprechen und ab und an die Freizeit gemeinsam verbringen bei Spiel und Spaß.
Auch junge Familien mit Mutter, Vater und Kind/Kinder finden in gemeinsamen Aktionen viel Spaß und der Kontakt zu Seniorinnen und Senioren von Sondershausen bringt die Erfahrungen mehrer Generationen zusammen. Besonders in den Familien, wo die Großeltern weit ab wohnen, ist solch ein Zusammentreffen interessant.
Wo finden Sie diese Möglichkeiten?

Frauen- und Familienbegegnungsstätte Düne e. V.
Crucisstraße 8
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 700 410

Angebote unter:

Wenn es Probleme bei der Erziehung oder im Zusammenleben gibt, finden Sie professionelle Beratung und Unterstützung bei der:
Integrativen Erziehungs- und Familienberatungsstelle
Erfurter Straße 35
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 666 182/0