Informationen der Wirtschaftsförderung

IHK-Info: Arbeitsmarkt trotz Sommerpause stabil

Der Thüringer Arbeitsmarkt hat trotz der Sommerferien erneut Stabilität bewiesen. Zwar meldete die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen im Juli 1.337 Erwerbslose mehr als noch im Vormonat, doch die registrierte Arbeitslosigkeit ist gegenüber dem Juli des Vorjahres um weitere 8.106 Personen gesunken und erreicht mit 67.047 Erwerbslosen eine Quote von 5,9 Prozent.

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„Die Thüringer Wirtschaft befindet sich in sehr guter Verfassung. Der leichte Anstieg bei der registrierten Arbeitslosigkeit ist für den Monat Juli nicht weiter dramatisch“, kommentiert Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, die aktuellen Zahlen. Zum einen sorgten Werksferien für eine Flaute bei Neueinstellungen, zum anderen meldeten sich Schulabgänger vor Ausbildungsaufnahme vorübergehend arbeitslos.

„Die robuste Binnennachfrage und stabile Exporte befördern nach wie vor den Wachstumskurs der regionalen Wirtschaft. Entsprechend positiv gestaltet sich die Beschäftigungsentwicklung. Auch im Jahresdurchschnitt 2017 rechnen wir mit weniger als 70.000 Erwerbslosen. Die Arbeitslosenquote dürfte dann dauerhaft unter sechs Prozent liegen“, zeigt sich die RSC-Leiterin zuversichtlich. Schließlich sei mit knapp 25.000 gemeldeten Arbeitsstellen im Juli ein neuer Höchststand erreicht worden. Viele Firmen würden weiterhin Fachkräfte suchen.

 

Diana Stolze
Leiterin Regionale Service-Center
Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis

Produktpiraterie weiter auf dem Vormarsch - Schutzstrategie für Betriebe wertvoll | Thüringer Patentanmeldungen noch ausbaufähig

Mit einer Steigerung um zwei Prozent zum Vorjahr haben die EU-Zollbehörden 2016 rund 41 Millionen Fälschungen sichergestellt. Über ein Drittel davon entfällt auf Produkte des täglichen Gebrauchs, wie Lebensmittel und Getränke, Körperpflegeprodukte, Arzneimittel, Spielzeug und elektrische Haushaltsgeräte. Erneut führt China mit 80 Prozent aller beschlagnahmten Waren die Negativliste der Ursprungsländer der Nachahmungen an, informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.

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„Das Ausmaß von Marken- und Produktpiraterie in der Weltwirtschaft ist inzwischen alarmierend. Die daraus resultierenden Folgen für betroffene Unternehmen sind gravierend und reichen von Umsatzrückgängen über den Verlust von Marktanteilen und der Zerstörung der Glaubwürdigkeit der Marke bis hin zu unberechtigten Produkthaftungsklagen“, fasst Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, zusammen. Vor diesem Hintergrund sei es für Erfinder und Betriebe wichtig, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und eine vorbeugende Strategie zu entwickeln, um die zahlreich vorhandenen rechtlichen und technischen Sicherheitsmaßnahmen zu nutzen. „Kleine und mittelständische Unternehmen sollten über eine Bestandsaufnahme zunächst klarstellen, welche Informationen nicht an Dritte oder gar Konkurrenten gelangen dürfen. Dies kann über schützende IT-Maßnahmen wie Verschlüsselung, Software-Updates oder Zugangskontrollen gelingen“, empfiehlt Stolze.

Erfolgreich wären häufig auch ganzheitliche Ansätze von Betrieben. Dabei würde beispielweise die eigene Belegschaft eingebunden, der Markt beobachtet, aktiv gegen Betrugsfälle vorgegangen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit betrieben, um die Kunden zu sensibilisieren. Die konkreten Maßnahmen richteten sich nach den jeweiligen Gegebenheiten und könnten je nach Hersteller, Produkt, Vertriebsweg oder Absatzmarkt variieren. Durch die Anmeldung von Patenten, Marken oder Designs sollte ein wirkungsvolles Instrument zur Abwehr von Produktpiraterie geschaffen werden. „Mit etwa 519 Patentanmeldungen im Jahr 2016 durch Thüringer Erfinder bewegt sich der Freistaat bundesweit im Mittelfeld. Hier ist noch einige Luft nach oben“, sagt die RSC-Leiterin.

Der vor wenigen Tagen von der Europäischen Union veröffentlichte Bericht über Grenzbeschlagnahmen zeige auf, dass eine Vielzahl von Plagiaten, Fälschungen und Raubkopien aus Drittländern in die EU eingeführt werden, allen voran aus China und Hong Kong, gefolgt von Vietnam, Pakistan, Kambodscha, der Türkei und Indien. Damit diese rechtsverletzenden Waren hierzulande erst gar nicht in den Geschäftsverkehr gelangen, führe der Zoll bei der Einfuhr stichprobenartige Kontrollen durch. Die IHK empfiehlt Firmen daher eine enge Zusammenarbeit mit dem Zoll. Basis für ein Tätigwerden der Zollbehörde gegen rechtsverletzende Produkte sind zum einen bestehende Schutzrechte und zum anderen ein vom Rechteinhaber eingereichter Antrag auf Tätigwerden. „Je mehr Informationen dem Zoll zur Verfügung gestellt werden, desto besser kann er für die betroffenen Unternehmen agieren, gezielt Nachahmungen aufspüren und aus dem Verkehr ziehen“, rät Stolze.

Ausbildungsstart zum 1. August Wirtschaft begrüßt 1.100 neue Lehrlinge

Die Ferien sind noch nicht beendet, da beginnt für viele Jugendliche bereits ein neuer Lebensabschnitt – die berufliche Ausbildung. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt verweist auf zahlreiche noch verfügbare Stellen und ermuntert die Unternehmen zur schnellen Information über wieder freigewordene Plätze.

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„Während andere noch am Meer liegen und ausruhen, starten 1.100 ehemalige Schüler in Nord- und Mittelthüringen bereits morgen in ihre Ausbildung“, so Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Weitere 300 Berufsanfänger kämen im Laufe des Monats hinzu. Diese Zahlen resultierten aus der aktuellen Analyse neuer Ausbildungsverträge, die bei der IHK eingetragen wurden.

Der frühe Ferienzeitraum in Thüringen spiele in diesem Jahr für den Ausbildungsmarkt eine wesentliche Rolle, denn mit dem Ende der Urlaubszeit fange in der Wirtschaft immer auch das neue Ausbildungsjahr an. „Viele Betriebe beginnen noch vor dem eigentlichen Ferienende mit der Lehre. Damit bleibt ihnen ausreichend Zeit, die neuen Azubis optimal in die betrieblichen Strukturen einzuführen und auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten“, erklärt Stolze. Auch die Jugendlichen hätten hierdurch die Gelegenheit, sich an die neuen Tagesabläufe zu gewöhnen.

Doch auch für Nachzügler würden sich noch hervorragende Chancen bieten: „Neben aktuell über 400 freien Ausbildungsplätzen in der Onlinebörse der IHK Erfurt erhalten wir zunehmend Meldungen über wieder frei gewordene Lehrstellen. Unternehmern empfehlen wir, abgeschlossene Ausbildungsverträge unverzüglich bei der IHK erfassen zu lassen und nicht angetretene Lehrverträge sofort zu melden. Wir können dabei helfen, dass diese offenen Stellen in kurzer Zeit nachbesetzt werden“, appelliert die RSC-Leiterin an die Firmen.

Die IHK Erfurt rechne in diesem Jahr mit 3.800 Berufseinsteigern in Nord- und Mittelthüringen. Der Großteil der Unternehmen beginne jedoch erst im September mit der Ausbildung.

In diesem Jahr wurden bundesweit 12 Ausbildungsberufe überarbeitet und somit auf einen aktuellen Stand gebracht. Dazu gehören unter anderem die Berufe Automobilkaufmann, Fleischer, Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer.

Erleichterungen bei WLAN-Hotspots Höhere Rechtssicherheit stärkt Handel und Gastronomie

Die Abschaffung der Haftung von Anbietern öffentlicher WLAN-Hotspots durch die kürzliche Änderung des Telemediengesetzes bringt Erleichterungen für Gewerbetreibende und begünstigt einen Digitalisierungsschub im Einzelhandel. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt begrüßt die Novellierung und setzt nun auf eine praxisnahe Umsetzung.

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An öffentlichen Plätzen wie Rathäusern und Bibliotheken, in Hotels oder Cafés nutzen immer mehr Menschen kostenfreie WLAN-Hotspots. Das Fehlen eines solchen Internetzugangs kann für Handel und Gastgewerbe inzwischen zu einem Wettbewerbsnachteil führen. „Die neue Regelung vereinfacht den Ausbau drahtloser Internetzugänge im öffentlichen Raum und stellt gerade für gewerbliche Anbieter Haftungserleichterungen und mehr Rechtssicherheit dar“, begrüßt Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, die Gesetzesänderung. Wer einen Internetzugang anbiete, soll nicht mehr dafür haften müssen, wenn Nutzer darin etwa illegal Filme oder Musik verbreiten. Auch bräuchten Anbieter von WLAN-Hotspots diese nun nicht mehr verschlüsseln und mit Schadensersatzforderungen oder Abmahngebühren rechnen. 

Für den Handel sei entscheidend, dass die Netze nicht verpflichtend mit Passwörtern oder Registrierungen geschützt werden müssten, denn dadurch würden Kunden abgeschreckt und die digitalen Angebote viel weniger genutzt. „Eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung zu vitalen Innenstädten belegt, dass ein freier WLAN-Zugang der am häufigsten gewünschte und nahezu selbstverständlich geforderte digitale Service für Kunden ist“, so Stolze.

In Bezug auf sogenannte Netzsperren schränke das neue Gesetz allerdings die Freiheit der Betreiber weiterhin ein. So könnten Rechteinhaber verlangen, dass bestimmte Internetseiten in dem konkreten Netz gesperrt werden, wenn über diese Seiten Urheberrechtsverletzungen begangen wurden. „Dies birgt die Gefahr, dass der Betreiber eine Vielzahl von Sperranordnungen realisieren muss. Das ist sehr aufwändig und für versiertere Nutzer außerdem leicht zu umgehen“, kritisiert die RSC-Leiterin.

Restaurantgäste, Innenstadtkunden oder Touristen sollten jedoch stets vorsichtig beim Einwählen in einen öffentlichen Hotspot sein. Daten könnten abgegriffen oder Schadsoftware auf das Mobilgerät eingeschleust werden. Wer sich in ein öffentliches WLAN einlogge, sollte deshalb einige Sicherheitstipps beachten und beispielsweise keine vertraulichen Daten über den Hotspot abrufen oder freigeben. In der Erfurter Innenstadt könnten Touristen, Bürger oder Geschäftsleute bislang an über 11 Hotspots für 30 Minuten kostenfrei im Internet surfen. Zudem seien alle Niederflur-Straßenbahnen mittlerweile mit kostenlosem WLAN ausgestattet.

Erster Thüringer Innovationspreis „Zukunft Handel“ ausgerufen Wirtschaftsministerium und IHK Erfurt wollen digitale Neuausrichtung fördern

Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt vergeben 2017 erstmalig den „Thüringer Innovationspreis Zukunft Handel“. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Der Bewerbungsschluss endet am 30. September.

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Neue Technologien und die Zunahme des Online-Handels, verbunden mit steigenden Kundenanforderungen, revolutionieren den Einzelhandel und stellen Unternehmen sowie Städte vor große Herausforderungen. Diese Entwicklung hat einen erheblichen Einfluss auf die Branche, einhergehende Wertschöpfungsprozesse sowie die Attraktivität von Innenstädten. Die zukünftigen Erfolgsgaranten für Händler liegen vor allem in der digitalen Transformation ihrer Marketing- und Vertriebsinstrumente. „Um die notwendige digitale Neuausrichtung des regionalen Einzelhandels zu unterstützen, hat die IHK Erfurt einen Innovationspreis für den Handel ausgelobt“, sagt Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Ausgezeichnet werden sollen innovative Handelsunternehmen, die sich mit originellen, zukunftsweisenden und kundenorientierten digitalen Strategien oder Maßnahmen erfolgreich positioniert haben.

„Ich habe sehr gern die Schirmherrschaft für den Preis übernommen, weil ich zuversichtlich bin, dass der stationäre Einzelhandel reale Chancen hat, sich gegenüber – oder noch besser: mit – dem Onlinehandel zu behaupten. Mit dem Preis suchen wir Best-Practice-Beispiele, die dazu beitragen, andere Unternehmen hinsichtlich der Umsetzung digitaler Strategien zu sensibilisieren“, so der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Für den Sieger des „Thüringer Innovationspreises Zukunft Handel“ stellt das Thüringer Wirtschaftsministerium ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Der Zweitplatzierte erhält von der IHK Erfurt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro sowie die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung zum Online-Marketing-Manager/-in (IHK) im Wert von 1.400 Euro. Der dritte Platz ermöglicht die kostenfreie Teilnahme an Fortbildungsangeboten der IHK Erfurt im Wert von bis zu 2.000 Euro.

Die Bewerbungsunterlagen werden bis einschließlich 30. September 2017 von der Erfurter Kammer entgegengenommen. Alle Informationen rund um den Wettbewerbsaufruf und die Teilnahme finden Sie unter www.erfurt.ihk.de/innovationspreis.

Betriebliche Deutschkurse für Flüchtlinge sind steuerfrei

Deutschkurse für Flüchtlinge, die der beruflichen Integration dienen, können künftig steuerfrei vom Arbeitgeber finanziert werden. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hin.

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„Nach der bisherigen Praxis der Finanzverwaltung führten Deutschkurse, die Arbeitgeber den bei ihnen beschäftigten Flüchtlingen angeboten haben, regelmäßig zu steuer- und abgabenpflichtigem Arbeitslohn. Diese Rechtslage widersprach jedoch dem Ziel, die berufliche Integration von Flüchtlingen voranzutreiben“, erläutert Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis.

Nach einer entsprechenden Intervention der Kammerorganisation habe das Bundesfinanzministerium reagiert und mit Schreiben vom 4. Juli 2017 klargestellt, dass berufliche Fort- oder Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers nicht zu Arbeitslohn führen, wenn diese Bildungsmaßnahmen im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers durchgeführt werden. Bei Flüchtlingen und anderen Arbeitnehmern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sind Bildungsmaßnahmen zum Erwerb oder zur Verbesserung der deutschen Sprache dann dem Arbeitgeberinteresse zuzuordnen, wenn der Firmenchef die Sprachkenntnisse in dem für den Arbeitnehmer vorgesehenen Aufgabengebiet verlangt.

„Damit haben unsere Mitgliedsunternehmen endlich Rechtssicherheit, wenn sie für Flüchtlinge und zugewanderte Mitarbeiter Deutschkurse bezahlen“, betont Diana Stolze.

Prüfungszeugnisse auf Englisch und Französisch

Auszubildende haben nach Paragraf 37 Berufsbildungsgesetz (BBiG) den Anspruch darauf, eine englische und eine französische Übersetzung ihres Prüfungszeugnisses zu erhalten. Eine Antragstellung ist über die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt möglich.

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Dieser gesetzliche Anspruch bestehe seit April 2005, gelte jedoch nur für Abschlüsse, die seitdem erworben wurden. „Bei den Übersetzungen handelt es sich um eine reine inhaltliche Wiedergabe des Zeugnistextes. Dieser mehrsprachige Qualifikationsnachweis unterstützt die Jugendlichen bei der Bewerbung im Ausland und ermöglicht dem ausländischen Arbeitgeber einen ersten Überblick über die Fähigkeiten der Person“, informiert Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis der IHK Erfurt. Die Ausstellung des fremdsprachigen Zeugnisses müsse der ausgelernte Facharbeiter bei der IHK beantragen, bei der er seinen Abschluss erlangt hat. Der Antrag könne formlos, beispielsweise über eine E-Mail, erfolgen.

„Die Ausstellung und der Versand des Zeugnisses dauern im Normalfall nicht länger als zwei Tage. Den Absolventen entstehen hierfür keine Kosten“, ergänzt Diana Stolze. Darüber hinaus bietet die IHK Erfurt an, auch Fortbildungszeugnisse in anderen Sprachen auszuhändigen. Dies sei jedoch ein erweitertes Serviceangebot und daher nicht kostenfrei.

Weltwirtschaft: Aussichten so gut wie lange nicht - Thüringer Außenhandel auf neuem Rekordhoch

Der Thüringer Außenhandel verzeichnet neue Rekordwerte – die Exporte stiegen im ersten Quartal 2017 um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Importe wuchsen um rund sieben Prozent. Auch das weltweite Wirtschaftswachstum zieht wieder an. Das zeigt die aktuelle Umfrage „AHK World Business Outlook“ der IHK-Organisation, an der sich rund 4.000 deutsche Unternehmen im Ausland beteiligt haben. Die Betriebe sind zuversichtlich, sehen jedoch in vielen Entwicklungen auch große Unsicherheiten.

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„Angesichts der zahlreichen außenwirtschaftlichen Probleme war zu befürchten, dass die Thüringer Ausfuhren eine langsamere Gangart einschlagen. Umso erfreulicher ist die bisherige Entwicklung“, sagt Diana Sto. Immerhin sei der Export in den ersten drei Monaten 2017 um 10,3 Prozent auf über 3,8 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen und die Importe wären auf rund 2,6 Milliarden Euro geklettert. „Die guten Zahlen lassen sich zum einen auf den günstigen Eurokurs zurückführen und zum anderen auch auf die positive konjunkturelle Entwicklung wichtiger Thüringer Handelspartner in Europa, Asien und Nordamerika“, informiert D. Stolze.

Das bestätige auch der aktuelle „AHK World Business Outlook“: „Die Aussichten für die Weltwirtschaft sind so positiv wie lange nicht“, bilanziert Stolze die Ergebnisse der Befragung durch die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs), an der sich diesmal rund 4.000 Firmen beteiligten.

„Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen im Ausland erwarten eine weitere Verbesserung der Konjunktur vor Ort. Lediglich 16 Prozent rechnen mit schlechteren Zeiten.“

Die gute Entwicklung betreffe fast alle Weltregionen. „In der Eurozone und auch in Südostasien gehen die konjunkturellen Erwartungen der Unternehmen steil nach oben“, so Diana Stolze. Treiber seien der private Konsum und inzwischen auch Investitionen – zum Beispiel in den USA, einem der wichtigsten Handelspartner für Thüringen. Rückschläge auf anderen Märkten – wie etwa in der Türkei, im Nahen und Mittleren Osten oder im noch immer stagnierenden Brasilien – könnten damit derzeit kompensiert werden.

Allerdings sei die Unsicherheit bei den international agierenden deutschen Betrieben sehr groß, betont die Leiterin der Regionalen Service-Center. „Jedes zweite Unternehmen sieht in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein Risiko für seine Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten – so viele wie noch nie.“ Ursachen wären der Brexit, handelspolitische Aussagen der US-Regierung und der weltweit zunehmende Protektionismus. Knapp ein Viertel der Betriebe sehe deshalb die Geschäftstätigkeit wegen steigender Handelsbarrieren in Gefahr. Nach Ansicht der Erfurter Kammer müsse jetzt der gezielte Abbau von Hemmnissen für den internationalen Handels- und Dienstleistungsverkehr noch stärker in den Blickpunkt rücken.

Der neue „AHK World Business Outlook“ mit allen Details steht unter www.erfurt.ihk.de (Nummerneingabe 3776740 im Suchfeld) zum Download bereit.

Unternehmensfinanzierung ohne Probleme

Aufgrund des stabilen wirtschaftlichen Umfelds und der Niedrigzinspolitik stellt sich die Finanzierungssituation für die meisten Unternehmen relativ entspannt dar. Die Bedeutung des Risikos „Finanzierung“ für die geschäftliche Entwicklung der Betriebe hat seit 2012 deutlich abgenommen. In den letzten Jahren konnten viele Firmen ihr Eigenkapital stärken und Liquiditätsreserven erhöhen. Dies sind die zentralen Aussagen einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt unter rund 800 Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen. 

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„Momentan sind für viele Betriebe die benötigten Kredite vergleichsweise leicht und zu besonders günstigen Zinsen zu bekommen. Zudem wird die Situation durch eine breitere Eigenkapitalbasis der Firmen verbessert“, erklärt Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis. Lediglich fünf Prozent der Befragten hätten bei der externen Unternehmensfinanzierung Probleme angegeben. Dies sei der niedrigste Wert seit Herbst 2012. Damals sahen noch 13 Prozent die Finanzierung als Risikofaktor für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens an.

Knapp die Hälfte der Unternehmer bewerte den Zugang zur Fremdfinanzierung mit gut, jeder Fünfte zumindest noch mit befriedigend. 27 Prozent der Befragten benötigten derzeit überhaupt keine externe Finanzierung.

Nur für 7 Prozent der Firmenchefs seien die Bedingungen schlecht oder wurden Kredite nicht gewährt. Maßgebliche Hürden stellten für die betroffenen Unternehmer die Anforderungen an Kreditsicherheiten und das erforderliche Eigenkapital dar.

Unternehmer stellen weiter ein

Der Thüringer Arbeitsmarkt bleibt in der Erfolgsspur. 65.710 Erwerbslose – weitere 1.993 weniger als im Mai – meldete die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 5,8 Prozent, im Bereich der Agentur für Arbeit Nordhausen liegt sie bei 6,2 Prozent. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres ist die registrierte Arbeitslosigkeit in Thüringen (6,5 Prozent) sogar um 8.121 Personen gesunken. Für den Arbeitsagenturbezirk Nordhausen (Vorjahresmonat: Arbeitslosenquote 6,9 Prozent) bedeutet dies eine Absenkung um 1.054 Personen.

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„Die Einstellungsbereitschaft in den kleinen und mittleren Unternehmen des Freistaats ist weiterhin sehr hoch“, berichtet Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center in den Landkreisen Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Bester Beweis sei die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen, deren Wert seit Jahresbeginn kontinuierlich zugenommen habe und inzwischen bei mehr als 24.000 liege, davon über 1.500 im Nordhäuser Agenturbezirk. So könne auch für die kommenden Monate mit einem weiteren Beschäftigungszuwachs gerechnet werden.

Festgestellt werden musste jedoch auch, dass die offenen Stellen und die Arbeitsuchenden nur selten zusammen passten. Nach einer aktuellen Umfrage der IHK würden 63 Prozent der rund 800 befragten Unternehmer das knappe Angebot an qualifiziertem Personal als Geschäftsrisiko Nummer Eins bezeichnen. Die Fachkräftesicherung bleibe damit eine der wichtigsten Herausforderungen in den nächsten Jahren – beginnend mit der Stärkung der dualen Ausbildung bis hin zur Steigerung der Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern.

Was gilt bei Ferienjobs? Tipps für Arbeitgeber und Jugendliche

Zum Start der Sommerferien informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt zu Fragen rund um das Thema Ferienjobs. 

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In diesen Tagen werden zahlreiche Verträge mit Jugendlichen geschlossen, bei denen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind. „Ferienjobs sind neben Praktika eine hervorragende Möglichkeit, Schüler bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und gleichzeitig zu testen. Die Jugendlichen können während dieser Zeit grundsätzlich unbegrenzt hinzuverdienen, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden, wenn die Dauer der beabsichtigten Beschäftigung im Voraus befristet ist“, informiert RSC-Leiterin Diana Stolze. Die Regelung gelte längstens für eine Zeit von drei Monaten oder 70 Arbeitstagen innerhalb eines Jahres. Für diese kurzfristige Beschäftigung bräuchten auch an die Kranken- und Rentenversicherung keine Pauschalbeiträge abgeführt werden.

Jugendliche, die noch der Vollzeitschulpflicht unterliegen, also zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, dürfen im Kalenderjahr einer Beschäftigung in den Schulferien für höchstens vier Wochen nachgehen. Das sind bei einer
5-Tage-Woche höchstens 20 Arbeitstage im Jahr. Wie diese 20 Tage auf die Ferienzeiten verteilt werden, ist nicht vorgegeben, so dass mehrere Ferienjobs oder eine längere Beschäftigung in den Schulferien denkbar wären. Dabei müssen ergänzend die Jugendarbeitsschutzvorschriften beachtet werden, wie sie auch bei Auszubildenden gelten. Der Sonderschutz für Jugendliche gelte auch im Bereich der maximalen Arbeitszeit und der Gewährung von Pausenzeiten, wie sie das Gesetz vorgibt.

Des Weiteren sind Arbeiten für Schüler verboten, die zu anstrengend, zu gefährlich, ungeeignet oder als gesundheitsgefährdend eingestuft werden. Tätigkeiten, die besonderen Unfallgefahren ausgesetzt sind, den Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen erfordern oder in sonstiger Weise die Gesundheit und Entwicklung der Jugendlichen gefährden könnten, unterliegen einem strikten Beschäftigungsverbot.

„Der Arbeitgeber ist zu einer Unterweisung über die Unfall- und Gesundheitsgefahren verpflichtet und schließt eine Versicherung für die Jugendlichen ab, die einen Ferienjob antreten“, so Stolze.

Vor dem Beginn der Ferienarbeit sollte aber unbedingt eine schriftliche Erlaubnis der Eltern, eine Ausweiskopie des Jugendlichen sowie gegebenenfalls die Lohnsteuerkarte vorliegen. Zusätzlich sind Dauer und Art der Tätigkeit sowie die Höhe der Vergütung schriftlich festzuhalten und die Beschäftigung bei der Berufsgenossenschaft anzuzeigen.

 

gez. Diana Stolze

Leiterin Regionale Service-Center
Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis

Ab Juli 2017 geänderte Sprechtage der IHK Erfurt in Sondershausen

Sprechtage des Regionalen Service-Centers der Industrie- und Handelskammer Erfurt werden ab Juli 2017 jeden 1. und 3. Donnerstag eines Monats angeboten. Der nächste Sprechtag findet Donnerstag, den 06.07.2017, statt.

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Zweimal monatlich steht Referentin S. Dirumdam im Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8 in Sondershausen, von 9:00 bis 16:00 Uhr den Interessenten als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Vorherige Terminabsprache ist erforderlich.

Des Weiteren sind die Ansprechpartner im Regionalen Service-Center Nordhausen an den regulären Sprechtagen dienstags und mittwochs von 8:00 bis 17:00 Uhr gern für Sie da. Außerhalb dieser Sprechtage erreichen Sie uns unter Telefon 03631 908210.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

gez. Diana Stolze

Leiterin Regionale Service-Center
Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis

Weiterbildung lohnt sich! IHK-Umfrage belegt gute Karrierechancen

Eine Weiterbildung auf Fachwirt-, Industriemeister- oder Betriebswirtebene lohnt sich. In einer bundesweiten IHK-Umfrage berichteten 74 Prozent von 10.000 befragten Absolventen über einen größeren Verantwortungsbereich und ein höheres Gehalt im Zuge des beruflichen Aufstiegs.

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„Mit berufsbegleitenden Weiterbildungen zum Fachwirt, Industriemeister oder Betriebswirt wird die Grundlage für eine weitere berufliche Karriere gelegt. Die Teilnehmer schätzen dabei das bundeseinheitliche Niveau der Prüfungen sowie den hohen Praxisbezug der Inhalte“, betont Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Der Deutsche Qualifikationsrahmen honoriere die hohen Qualitätsmerkmale dieser Weiterbildungen, indem er sie auf Bachelor-Niveau (Stufe 6) oder Master-Niveau (Stufe 7) einordnet. Zudem fördere der Bund über das Aufstiegs-BAföG Teilnehmer mit einem Zuschuss von bis zu 64 Prozent.

 

Neben den umfangreichen Angeboten der Höheren Berufsbildung vermitteln die zeitlich kürzeren IHK-Zertifikatslehrgänge spezifisches, sofort im Betrieb umsetzbares Wissen zu Themenbereichen wie Online Marketing, Qualitätsmanagement oder Digitalisierung. Die IHK Erfurt verfügt mit rund 140 Trainern und Dozenten über einen Expertenpool zu nahezu allen Fragestellungen der beruflichen Bildung. Neben methodisch-didaktischem Know-how bringen die eingesetzten Dozenten praxisnahe Berufserfahrungen mit und gestalten so ihren Unterricht für die Teilnehmer verständlich und anwendungsorientiert.

An ihren Standorten in Mittel-, Nord- und Westthüringen verfüge die Erfurter Kammer über ein breites Weiterbildungsangebot in vielfältigen Bereichen des beruflichen Alltags: vom Personal-, Finanz- und Rechnungswesen über Marketing und PC-Anwendungen bis hin zu Ein- und Verkauf. Aber auch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit stünden auf dem Programm. Alle Kurse und Seminare sind im aktuellen Weiterbildungsprogramm als Broschüre oder online abrufbar.

Info: 0361 3484-150, www.erfurt.ihk.de/weiterbildung

IHK-Umfrage: Aktuelle Lagebeurteilung im Kyffhäuserkreis überwiegend positiv Dynamik auch bei Beschäftigungsabsichten

Leicht eingetrübt gegenüber dem Jahresbeginn, aber im Saldo immer noch positiv zeigen sich die IHK-Konjunkturumfrageergebnisse im Kyffhäuserkreis. Der regionale Konjunkturklimaindex, der sowohl die gegenwärtige Situation als auch Zukunftserwartungen berücksichtigt, liegt mit 116 von 200 möglichen Prozentpunkten weiterhin deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 104 Prozent.

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Mit 48 Prozent beurteilt nahezu jeder zweite befragte Unternehmer im Kyffhäuserkreis seine Geschäftslage mit "gut", mit der Situation zufrieden äußern sich immerhin 39 Prozent. Nur 13 Prozent beklagen eine schlechte geschäftliche Situation.

Leicht verschlechtert gegenüber der vorhergehenden Befragung zu Jahresbeginn, aber immer noch ausgeglichen zeigen sich Zukunftserwartungen der Unternehmerschaft des Kyffhäuserkreises laut IHK-Konjunkturumfrage. Knapp zwei Drittel erwarten künftig eine stabile Geschäftsentwicklung. Laut Befragung erwarten 19 Prozent der Firmenchefs eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation, genauso viele sehen eher mit Skepsis in die Zukunft.

Anlass zu vorsichtigem Optimismus liefern die Umfrageergebnisse hinsichtlich der Beschäftigungsabsichten im Kyffhäuserkreis. Die Mehrzahl der Unternehmen (62 Prozent) plant branchenübergreifend, ihre Mitarbeiterzahl stabil zu halten.

Die Bereitschaft zur Schaffung neuer Stellen ist laut Befragung mit 24 Prozent weiterhin hoch. Der Beschäftigungssaldo im Kyffhäuserkreis liegt mit aktuell +10 deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert von -10 als auch über dem Durchschnittswert des gesamten Bezirks der Industrie- und Handelskammer Erfurt von +3.

Das Investitionsklima zeigt sich laut IHK-Konjunkturumfrage im Kyffhäuserkreis branchenübergreifend eingetrübt. Hauptmotive der Investitionen sind die Deckung des Ersatzbedarfs und Rationalisierungen. Der Saldo des Investitionsklimas liegt aktuell mit -23 um 14 Saldopunkte unter dem Wert der Befragung zu Jahresanfang und damit nahezu auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts.

Azubis dringend gesucht! IHK-Ausbildungsumfrage bestätigt Bewerbermangel

Von Mitte April bis Anfang Mai haben die Thüringer Industrie- und Handelskammern ihre jährliche Ausbildungsumfrage in den regionalen Unternehmen durchgeführt. 416 Firmen äußerten sich zu ihren Ausbildungsplänen, -erfahrungen und -erwartungen.

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Die Ergebnisse bestätigen den Trend der vergangenen Jahre: trotz leicht gestiegener Schulabgängerzahlen konnten nur knapp 53 Prozent der Unternehmen alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Der Rest geht – zumindest teilweise – leer aus. In den meisten dieser Fälle lagen den Unternehmen keine geeigneten Bewerbungen vor (72 Prozent) und in jedem fünften Betrieb wurde die Ausbildung von den Jugendlichen erst gar nicht angetreten.

Die Unternehmen reagieren unterschiedlich auf den aktuellen Bewerbermangel. Während die einen auf ein verbessertes Ausbildungsmarketing setzen, suchen die anderen ihre künftigen Facharbeiter im Ausland. Der Anteil der Betriebe, die ihre Werbeanstrengungen verstärken wollen, ist gegenüber dem Vorjahr von 6 auf 21 Prozent gewachsen. Aber auch Flüchtlinge geraten immer mehr in den Blickpunkt. So gaben 14 Prozent der Unternehmen an, ihre Integrationsbemühungen noch auszubauen.

Die Betriebe sehen ihre potenziellen Auszubildenden und Mitarbeiter mehr und mehr als „Kunden“ und denken intensiv darüber nach, wie sie ihre Attraktivität für diese Zielgruppe verbessern können. Das Spektrum reicht von einer übertariflichen Ausbildungsvergütung bis hin zu Beihilfen zur Mobilität der Azubis. Die Anreize sind zwischenzeitlich immer vielfältiger geworden: freie Getränke und Obst, aber auch die Kostenübernahme für das Fitnessstudio, Bücher, Wohnheime oder Miete.

 

Probleme sehen fast 40 Prozent der Befragten in der Berufsorientierung und den unklaren Vorstellungen der Schulabgänger über das vorhandene Berufespektrum (79 Prozent) sowie in der oft zu großen Entfernung zur Berufsschule (39 Prozent), was den Abschluss von Ausbildungsverträgen mitunter verhindern kann.

Verbessert hat sich aus Sicht der Unternehmen die Disziplin der Bewerber, sowie deren Interesse und Aufgeschlossenheit. Die elementaren Rechenfertigkeiten sowie das Ausdrucksvermögen erhalten hingegen wieder schlechtere Bewertungen als im Vorjahr. Um dennoch ausbilden zu können, bietet mehr als jeder dritte Arbeitgeber eigene Nachhilfekurse oder nutzt die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Agentur für Arbeit.

Dem generellen Ausbildungsengagement schadet dies jedoch nicht. Im Gegenteil: 30 Prozent geben auch lernschwächeren Jugendlichen eine Chance auf einen Arbeitsplatz und das sogar grundsätzlich auch ohne öffentliche Unterstützung oder finanzielle staatliche Fördermaßnahmen.

Die Thüringer Ergebnisse der Online-Befragung finden Sie unter www.erfurt.ihk.de / www.gera.ihk.de / www.ihk-suhl.de

IHK-Info: Gute Noten für den IHK-Gründerservice

Jungunternehmer, die den Gründerservice der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Anspruch genommen haben, beurteilten die Fachkompetenz und Kundenorientierung mit Bestnoten. Insgesamt 6.221 Personen beteiligten sich deutschlandweit an der Befragung.

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„In punkto Fachkompetenz vergaben 80 Prozent der beratenen Personen die Bestnote. Rund 97 Prozent antworteten, das Beratungsgespräch habe bei anderen Vorhaben weitergeholfen oder sehr weitergeholfen. Besonders freut uns, dass über 98 Prozent den IHK-Gründerservice weiterempfehlen würden“, fasst Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, zusammen. Aus Nord- und Mittelthüringen waren mehr als 100 Fragebögen ausgewertet worden.

„Die Kammern bieten zahlreiche Informationsunterlagen, Checklisten, Sprechtage und unabhängige vertrauliche Beratungen. So ist es uns offensichtlich gelungen, über die Jahre hinweg Vertrauen aufzubauen“, meint Frau Stolze. Trotz der hohen Zufriedenheit soll der Gründerservice kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Hintergrund:

Um Anhaltspunkte für die Zufriedenheit der beratenen Existenzgründer mit dem IHK-Gründerservice zu gewinnen und Verbesserungspotenziale auszuloten, führen viele IHKs Befragungen bei Gründern durch. Seit dem Jahr 2007 werden jährlich drei Kernfragen zur IHK-Gründungsberatung bundesweit ausgewertet.

 

Umsatzstatistik: Industrie im Kyffhäuserkreis weiter auf Wachstumskurs

In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 verzeichneten die Industrieunternehmen des Kyffhäuserkreises einen Umsatzzuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016. Damit liegt der Quartalsumsatz bei 190,0 Millionen Euro, bezogen auf die vom Thüringer Landesamt für Statistik erfassten Industriebetriebe mit jeweils mehr als 50 Beschäftigten. 

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Demnach vollzog der Auslandsumsatz im ersten Quartal einen stärkeren Anstieg um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und macht aktuell 48,0 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Bereits im Verlauf des Jahres 2016 war der Industrieumsatz um 2,1 Prozent gegenüber 2015 angestiegen. Beim Umsatz je Beschäftigten erreichen die Industrieunternehmen des Kyffhäuserkreises im 1. Quartal 4.337 Euro im Monatsdurchschnitt und legen bei dieser Kennziffer gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,3 Prozent zu.

„Atlas der Ausbildungsbetriebe“ hilft bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb

Das Regionale Service-Center Nordhausen der IHK Erfurt informiert über den aktualisierten „Atlas der Ausbildungsbetriebe“, welcher unter www.erfurt.ihk.de/bildung zu finden ist. Als Suchender erhalten Sie darin einen aktuellen Überblick über die regionalen Ausbildungsbetriebe. Ausbildungsbetriebe können sich hier zur Veröffentlichung eines Lehrstellenangebotes anmelden bzw. die Anmeldung löschen, wenn der Ausbildungsplatz besetzt ist. 

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In der hier integrierten „Lehrstellenbörse“ finden Jugendliche detaillierte Informationen zu den neuesten Berufen, zu Ausbildungsplatzangeboten von Unternehmen der Region und erhalten die Möglichkeit, ein persönliches Profil anzulegen, um automatisch über passende Ausbildungsplätze informiert zu werden.

Attraktive Ausbildungsangebote – auch im gewerblich-technischen Bereich

Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für eine Lehre in der Industrie und im Handel, darunter auch viele Mädchen. Das ist das Ergebnis der statistischen Auswertung der Neuverträge 2016 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. 

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„In Nord- und Mittelthüringen entscheiden sich die Schulabgänger zunehmend für eine Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich“, berichtet Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center in den Landkreisen Eichsfeld, Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis. Hauptgründe dieser Entwicklung seien die gute Bezahlung, eine sichere Jobperspektive und die stabile wirtschaftliche Entwicklung. Im Kyffhäuserkreis entschieden sich 24 Jugendliche für die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker/in und 22 für den Ausbildungsberuf Fachpraktiker/-in Küche. Auf dem dritten Rang steht mit 19 Auszubildenden der Beruf Verkäufer/in.

Für den gesamten Bezirk der Kammer Erfurt betrachtet, entschieden sich die Mädchen vorwiegend für die Berufe der Kauffrau im Einzelhandel, Kauffrau für Büromanagement, Verkäuferin, Industriekauffrau, Bankkauffrau oder auch Hotelfachfrau. Männliche Bewerber hingegen wählten am häufigsten die Berufe Mechatroniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Werkzeugmechaniker. „Doch auch hier sind die jungen Frauen auf dem Vormarsch und absolvieren inzwischen häufiger als früher eine gewerblich-technische Berufsausbildung. Nach Mediengestalterin, Bauzeichnerin und Fachkraft für Lebensmitteltechnik steigen vor allem Berufe wie die Mechatronikerin, Zerspanungsmechanikerin oder die Fertigungsmechanikerin in der Gunst der Mädchen“, erläutert Prof. G. Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt.

Für alle Interessierten, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, stellen die IHKs eine Lehrstellen- und Praktikabörse zur Verfügung, zu finden unter www.ihk-lehrstellenboerse.de.

Broschüre "Soziale Absicherung für Selbstständige"

Die aktuelle Ausgabe der DIHK-Publikation "Soziale Absicherung 2017", welche die wichtigsten Regelungen für Selbstständige zur Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zusammenfasst, ist ab sofort in den Regionalen Service-Centern Nordhausen, Wallrothstraße 4, und Heiligenstadt, Nordhäuser Straße 2, der Industrie- und Handelskammer Erfurt erhältlich.

 

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Sie ist als Orientierungshilfe gedacht und will Selbstständigen bei einer Existenzgründung Antworten auf Fragen der sozialen Sicherheit geben. Für die Auflage 2017 wurden die Beispielrechnungen an die aktuellen Werte angepasst und rechtliche Änderungen eingearbeitet. Die Publikation im Format A5 umfasst 60 Seiten und kostet 6,20 Euro.

Berufsanerkennung wird finanziell unterstützt

Seit dem 1. Dezember 2016 können Anträge auf einen Kostenzuschuss für das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsqualifikationen gestellt werden. Förderfähig sind die Kosten, die im Rahmen der Antragstellung entstehen, also vor allem Gebühren und Übersetzungskosten bis zu maximal 600 Euro pro Person.

 

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„Jede ausländische Fachkraft soll trotz entstehender Kosten ein Anerkennungsverfahren aufnehmen können“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka anlässlich des Programmstarts. „Berufsanerkennung darf nicht an den Kosten scheitern. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Integration am Arbeitsmarkt.“

Gefördert werden diejenigen, die keine anderweitige Unterstützung erhalten. Dies sind vor allem Geringverdiener, die keine Leistungen des Sozialgesetzbuches erhalten - eine Zielgruppe, die bislang beispielsweise im Be-reich der dualen Ausbildungsberufe kaum erreicht wird.

Mit einem Anerkennungsverfahren kann die Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufsqualifikation festgestellt werden, damit ausländische Qualifikationen adäquat eingesetzt werden können. Das Förderprogramm wird als Pilotvorhaben für zunächst drei Jahre vom Forschungsinstitut Berufliche Bildung (f-bb) entwickelt und umgesetzt. Die Anträge können bei zuleitenden Stellen wie beispielsweise den Beratungsstellen im Programm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ eingereicht werden, informiert Udo Rockmann - Leiter der Regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt in Nordhausen und Heiligenstadt.

Weitere Informationen zum Anerkennungszuschuss sind im Internet abrufbar unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de

NEU: Einzelhandelsatlas 2017

Im Einzelhandelsatlas 2017 der Industrie- und Handelskammer Erfurt finden Sie die aktuellen Übersichten zu den wichtigsten Kennziffern des Einzelhandels, wie Kaufkraft, Zentralität und Umsätze. Detailliert aufgezeigt sind ebenso die Verkaufsflächengrößen einzelner Sortimente. Die Zahlen und Fakten zum regionalen Handel sollen dazu beitragen, strategische und geschäftspolitische Entscheidungen zu unterstützen, regionale Absatzchancen zu bewerten und bei der Planung von Vertriebsgebieten und Direktmarketing Hilfestellung zu leisten.

 

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In der Entwicklung der Strukturkennzahlen im Einzelhandel im Kammerbezirk Erfurt ergeben sich 2017 die folgenden Erkenntnisse:
  •  Die Verkaufsflächen im Einzelhandel stagnieren seit 2010 in ihrer Gesamtheit. Die Pro-Kopf-Verkaufsfläche steigt jedoch. Begründet ist die Zunahme vor allem in der     demografischen Entwicklung.
     
  • Die Kaufkraft insgesamt liegt in Thüringen ca. 20 Prozent unter dem Bundesschnitt. Sie steigt kontinuierlich an, ist jedoch sehr heterogen verteilt.
     
  • Die Kaufkraft für den Einzelhandel entwickelt sich nicht parallel dazu, sondern wächst moderater.
     
  • Die Umsätze in den stationären Läden vor Ort sowie die Kaufkraftzuflüsse sinken. Ursachen sind im ansteigenden Online-Handel sowie im Kaufkraftabfluss in andere Standorte begründet. 
 
Anmerkungen:
Kaufkraft, Umsätze und Zentralität basieren auf der Erhebung von MB-Research aus dem Jahr 2016. 
Bevölkerungszahlen basieren auf der Erhebung vom Thüringer Landesamt für Statistik, Stand 31.12.2015. Werte pro Kopf sind ins Verhältnis zur diesen Bevölkerungszahlen gesetzt.
Gesamtwerte sind gewichtet zur Bevölkerungszahl. 
Verkaufsflächen basieren auf der aktuellsten Erhebung vom Thüringer Landesverwaltungsamt aus dem Jahr 2014. (Erhebung alle 5 Jahre)
 
download unter:
 
 

Energie-Scouts präsentieren ihre Projektarbeiten

2014 startete die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt erfolgreich das Projekt „Azubis als Energie-Scouts“ und hat bereits mehr als 100 Energie-Scouts ausgebildet. Jetzt präsentierten 19 Absolventen des letzten Schulungskurses ihre Projektarbeiten – darunter auch  Auszubildende von der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG aus Sondershausen. 

 

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„Mit der Qualifizierungsmaßnahme ‚Azubis als Energie-Scouts‘ lernen die jungen Nachwuchskräfte, wie sie Einsparpotentiale in ihren Betrieben erkennen und Verbesserungen im Energiehaushalt anregen können“, erläutert der Leiter des Regionalen Service Centers Nordhausen, Udo Rockmann. Die Ausbildung lohne sich mehrfach – für die Auszubildenden zur Erweiterung ihrer Kompetenzen und für die Unternehmen, die anhand der konkreten Projektarbeiten energieeffizienter arbeiten können.

„Nach einem theoretischen Teil konzipieren die Azubis gemeinsam mit ihren Ausbildungsleitern und einem Fachmann im Betrieb ein eigenes Energieeffizienzprojekt“, erklärt Rockmann. Auch für die 19 Absolventen des letzten Lehrgangs, die in der IHK Erfurt ihre Abschlussarbeiten präsentierten, sei dies eine Bereicherung gewesen.

Bildunterschrift:

Jenny Schubert, Julian Kannenberg, Andreas Kesting und Marvin Selle, die künftigen Energie-Scouts der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG aus Sondershausen, präsentierten ihre Projektarbeit und konnten die Teilnahmebescheinigung der IHK Erfurt entgegennehmen.

Konjunktur nimmt Fahrtwind auf

Die konjunkturelle Entwicklung im Kyffhäuserkreis hat zu Jahresbeginn 2017 gegenüber der Vorumfrage an Schwung zugelegt. Mit 136 von 200 möglichen Prozentpunkten liegt der Konjunkturklimaindex klar über dem langjährigen Durchschnitt von 104 Prozent und setzt damit einen neuen Höchststand.

 

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Die Beurteilung der gegenwärtigen Geschäftslage fällt bei 96 Prozent der befragten Unternehmen positiv aus; lediglich vier Prozent verspüren eine Verschlechterung. Auch wenn sich das Votum für die Erwartungen und Zukunftspläne etwas verbessert hat, so gehen dennoch 15 Prozent von einer Verschlechterung der Geschäftssituation aus, während knapp ein Drittel eine Verbesserung erwarten.

Die Beschäftigungspläne der Unternehmen weisen Optimismus aus. Das Gros von über drei Viertel der Unternehmen prognostiziert einen gleichbleibenden Mitarbeiterstand. Die Bereitschaft zur Schaffung neuer Stellen hat deutlich zugenommen. Lediglich fünf Prozent der Unternehmen befürchten einen Stellenabbau.

Das Investitionsklima hat sich branchenübergreifend deutlich aufgehellt. Über 90 Prozent der Unternehmen planen Investitionen, davon ein Fünftel sogar steigend. Der Fokus liegt auf der Deckung des Ersatzbedarfes und Rationalisierungen. Die größten wirtschaftlichen Risiken sehen die Unternehmen im zunehmenden Fachkräftemangel, den steigenden Arbeitskosten sowie den Energie- und Rohstoffpreisen. Aber man schaut auch auf das Risiko der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Sondernewsletter Januar 2017 des Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsverein e.V.

Was wir 2016 alles erreicht haben:

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr


Gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten? Weil es da nichts zum Meckern und zum
Aufregen gibt? – Das sehen wir ganz anders: Gute Nachrichten sind wichtige Nachrichten!
Und die gab es in Sondershausen in 2016 reichlich! Hier eine Auswahl:

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    1. Die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG ist erneut als „Top Employer Ingenieure Deutschland 2016“ zertifiziert worden. – Bereits die vierte Auszeichnung im Jahr 2016: WAGO wurde als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet (Focus), vom TÜV Rheinland als „Ausgezeichneter Arbeitgeber“ zertifiziert und hat für seine Ausbildung das Siegel „Best place to learn“ bekommen! – Wir sind stolz, dass wir WAGO hier haben dürfen!

    2. Und noch einmal WAGO: Die WAGO Energie-Scouts wurden als eines der erfolgreichsten Teams in Thüringen ausgezeichnet und zur bundesweiten Bestenehrung im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin eingeladen.

    3. Die WAGO-Stiftung zeichnet im Beisein von Ministerpräsident Bodo Ramelow im Achteckhaus im Schloss Sondershausen 15 Ausbildungs-Absolventen aus der Region für ihren ausgezeichneten Ausbildungsabschluss mit einem Förderpreis aus!

    4. Die K-UTEC AG Salt-Technologies hat in 2016 eine neue Werkstatt gebaut und die alte saniert. 5 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, überwiegend für Akademiker! Und Umsatz und Ergebnis konnten auf hohem Niveau ausgebaut werden! – So entwickelt sich das Unternehmen und mit ihm die Stadt!

    5. Die Thermik Gerätebau GmbH wurde in 2016 zum siebten Mal in Folge mit dem Preis Top 100 der „100 innovativsten Mittelständischen Unternehmen Deutschlands“ ausgezeichnet! Außer Thermik Gerätebau GmbH gibt es nur drei weitere Unternehmen, die diesen Preis sieben Mal hintereinander erhalten haben!– Ein toller Erfolg!

    6. Die Schneider Electric GmbH wurde von Newsweek auf den 10. Platz im Global Green Ranking 2016 gesetzt! Das Ethisphere Institute wählt Schneider Electric im sechsten Jahr in Folge als eines der ethisch hervorragendsten Unternehmen weltweit. Von den Corporate Knights wurde Schneider Elektrik zu den 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit gezählt! Und weitere Auszeichnungen gab es in 2015!

    7. Die GSES hat im Jahr 2016 sechs Millionen Euro investiert und 26 neue Mitarbeiter eingestellt. 50 Azubis bildet die GSES aus! – Ein starkes Unternehmen in einer starken Region!

    8. Die 3D-Schilling GmbH wurde von IHK Erfurt und Agentur für Arbeit Nordhausen als „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet!

    9. In 2016 wurden die Steuereinnahmen 2015 für den Kyffhäuser Kreis veröffentlicht: Die Einnahmen sind um fast zehn Millionen Euro gestiegen! – Nur starke Unternehmen können hohe Steuern zahlen!

    10. Die 22 berichtspflichtigen Industrieunternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten im Kyffhäuser Kreis konnten ihren Umsatz im ersten Quartal 2016 um 3,2 % steigern – bei einem Anstieg des Auslandsumsatzes um 11 %!

    11. Es ist geschafft: Der Kyffhäuserkreis geht auf die Überholspur mit flächendeckendem schnellen Internet bis Ende 2018 – hochkarätig gefördert von Bund und Land!

    12. Der Breitbandausbau in Sondershausen hat bereits in 2016 für 8.100 Haushalte schnelles Internet mit bis 100 MBit/s im Download bereitgestellt!

    13. Das Wohn- und Geschäftshaus der Wohnungsgenossenschaft "Fortschritt" wurde fertiggestellt. Und viele Mieter sind bereits eingezogen. – Ein Schandfleck ist beseitigt. Die Innenstadt wird immer schöner!

    14. Und noch mal Verschönerung: Die Wippertal Immobilien GmbH hat die Renovierung der Fassade des Hauses H.-Danz-Straße 1 abgeschlossen. Die freundliche Fassade ist ein Hingucker!

    15. Die Gewerbeimmobilienbörse der Stadt ist mit steigenden Zahlen und Vermieterkontakten erfolgreich gestartet!

    16. Das Discountmarktunternehmen „Action“ hat in der Frankenhäuser Straße 52 eine Filiale eröffnet – eine neue Einkaufsmöglichkeit für alle Sondershäuser und Besucher der Stadt.

    17. Am 25. April 2016 war es soweit: Der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) von Treffurt bis nach Schönfeld (Artern) wurde offiziell übergeben – ein weiteres Highlight für Rad-Touristen und die Menschen in der Region!

    18. Der neue Intendant des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen hatte einen furiosen Start – mit neuer Mannschaft, neuem Programm und Charme. – Wir freuen uns auf viele Jahre mit Daniel Klajner.

    19. Die Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen schreibt in 2016 erstmalig einen internationalen Kompositionswettbewerb aus – in Kooperation mit der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und der GSES. – Eine zukunftsweisende Kooperation von Kultur und Wirtschaft.

    20. Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen konnten einen neuen Besucherrekord aufstellen: fast 10.900 Zuschauer. Sie haben sich damit als das beliebteste Open-Air -Festival im 3-Länder-Eck Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt etabliert! – Ein großer Erfolg!

    21. Langanhaltenden, tosenden Beifall gab es für das letzte Konzert des Loh- Orchester Sondershausen mit rund 100 Sängerinnen und Sängern in 2016 im Haus der Kunst: Unter der Leitung von Daniel Klajner mit Beethovens monumentaler 9. Sinfonie.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den vielen spannenden Entwicklungen in Sondershausen und Umgebung. Fehlt Ihnen eine wichtige Neuigkeit? – Lassen Sie es uns wissen! Und informieren Sie uns bitte in diesem Jahr über die wichtigen Ereignisse: damit wir zum Jahresende noch vollständiger berichten können!

Wir haben starke Unternehmen und ein starkes kulturelles Angebot in einer starken Stadt!

Herzlichst Ihr SGW Vorstand

Förderung zur Einführung von Energiemanagementsystemen verlängert

Auch im Jahr 2017 kann die Einführung von Energiemanagementsystemen aus Bundesmitteln gefördert werden. Für Maßnahmen wie Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems, die externe Beratung zur Einführung eines solchen, den Erwerb und die Installation von Messtechnik und Software sowie die Schulung von Mitarbeitern zu Energie- bzw. Managementbeauftragten können anteilige Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) beantragt werden. Die Förderrichtlinie ist bis zum 31.12.2017 befristet. Nähere Auskünfte erteilt Karsten Kurth, Abteilung Innovation und Umwelt der IHK Erfurt, Tel. 0361 3484-310.

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Nähere Auskünfte erteilt Karsten Kurth, Abteilung Innovation und Umwelt der IHK Erfurt, Tel. 0361 3484-310.

Betriebe im Kyffhäuserkreis schließen weniger neue Ausbildungsverträge ab

Die Unternehmen im Kyffhäuserkreis verzeichnen in diesem Jahr ein Minus bei den Neuverträgen mit Auszubildenden. Trotz der guten konjunkturellen Lage und voller Auftragsbücher, könnte der Fachkräftemangel die gute Entwicklung bremsen, befürchtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.

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„Nur etwas mehr als die Hälfte der 16.300 Schulabgänger in Thüringen haben sich in diesem Jahr für eine Ausbildung in Industrie, Handel und im Handwerk entschieden“, informiert Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Centers der IHK Erfurt in Nordhausen.

Trotz eines hohen und vielseitigen Angebots an Ausbildungsplätzen konnten im Kyffhäuserkreis letztlich nur 118 Neuverträge in 2016 registriert werden, im vergangenen Jahr waren es noch 154, was einem Minus von 13 Prozent entspricht. Nach Ansicht der IHK entschieden sich zu viele Jugendliche nach der Schule für eine weitere schulische Ausbildung, statt eine Lehre im Unternehmen aufzunehmen.

Im regionalen Vergleich gelang es lediglich den Unternehmen in den Landkreisen Sömmerda, Nordhausen sowie im Unstrut-Hainich-Kreis, mehr Verträge als im Vorjahr abzuschließen.

Hervorragender Ausbildungsbetrieb 2016

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt und die Agentur für Arbeit Nordhausen zeichneten am 1. November 2016 ein verdienstvolles Unternehmen aus dem Kyffhäuserkreis mit dem Titel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“ aus. 

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„Damit werden Unternehmen gewürdigt, die über das normale Maß hinaus am Ausbildungsmarkt präsent sind und dem Thüringer Fachkräftenachwuchs seit Jahren hervorragende Bedingungen bieten“, so Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt. 

Die IHK-Bildungsberater und der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit hatten der Auswahljury Unternehmen vorgeschlagen, die die Auswahlkriterien für eine Ehrung erfüllten. Die begehrten Urkunden wurden dann im Rahmen der zentralen Festveranstaltung „Gala der Besten 2016“ in der Erfurter Messe überreicht.

 Ausgezeichnet wurde die Firma:

 3D Schilling GmbH, Sondershausen

Vertreter: Dr. Thomas Schilling, Dr. Martin Schilling und Kerstin Schilling

  • stabiles Ausbildungsangebot - 27 Azubis in den letzten 15 Jahren
  • Unterrichtsmaterialien werden gestellt
  • Mitglied im Firmenausbildungsverbund
  • 2014 Auszeichnung „Ernst Abbe Preis für innovatives Unternehmertum“
  • Mitarbeit in der IHK-Vollversammlung
  • hohes Engagement in der Berufsorientierung

Chancen zur Weiterentwicklung im Unternehmen werden gewährt

IHK-Weiterbildungsstipendium Jetzt noch bis 30.11. bewerben!

Jährlich beruft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt junge erwerbstätige Männer und Frauen, die ihre Leistungsfähigkeit durch besondere Verdienste in Ausbildung und Beruf nachgewiesen haben, in die Begabtenförderung berufliche Bildung.

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„Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung um das Weiterbildungsstipendium ist eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Beruf mit besonders guten Leistungen (mindestens 87 Punkte) oder die erfolgreiche Teilnahme an einem Bundeswettbewerb“, informiert Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt. Zudem dürften die Bewerber nicht älter als 25 Jahre sein.

Ab 1. Januar 2017 können Stipendiaten hohe Zuschüsse von insgesamt 7.200 Euro für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen beantragen. „Das sind jährlich 2.400 Euro – bei einem Eigenanteil von 10 Prozent“, so der IHK-Chef. Neu käme hinzu, dass sich mit dem Stipendium zukünftig auch Prüfungsgebühren sowie ein Computer mit einem Extra-Zuschuss von 250 Euro bezahlen lassen.

Der Bewerbungsschluss ist der 30. November 2016. Die Bewerbungsunterlagen wurden mit den IHK-Zeugnissen versandt. Weitere Informationen oder Bewerbungsunterlagen erhalten Sie von Sandra Gärtner, Tel. 0361-3484-152, E-Mail: gaertner@erfurt.ihk.de.

IHK-Weiterbildungsbroschüre 2017

Das neue IHK-Weiterbildungsprogramm 2017 ist ab sofort nicht nur auf der Homepage der IHK Erfurt zu finden, sondern auch in Broschürenform im Regionalen Service-Center Nordhausen bzw. Heiligenstadt erhältlich, teilt der Leiter der IHK-Service-Center Udo Rockmann mit. 

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Das Programm ist vielseitig. Enthalten sind z. B. Studienprogramme mit IHK-Prüfung, Lehrgänge für Ausbilder und Auszubildende, IHK-Zertifikatslehrgänge zu den Bereichen Führung, Recht, Personal, Gesundheitsmanagement, Kommunikation und Präsentation, Einkauf und Verkauf. Weitere Lehrgänge betreffen die Bereiche Marketing und Social Media, Finanz- und Rechnungswesen, Büro und Sekretariat/PC-Anwendungen, Gastronomie. Auch spezielle firmeninterne Trainings, z. B. Englischtraining oder interkulturelles Training sowie das IHK.Azubi College werden angeboten. Interessant dürften auch die enthaltenen Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung sein, meint Rockmann.

Auch der Jahreskalender Aus- und Weiterbildung 2017 mit wichtigen Terminen und nützlichen Tipps rund um das Thema Aus- und Weiterbildung liegt im Regionalen Service-Center vor und kann dort abgeholt werden.

Ein Abend für die Besten - IHK würdigt hervorragende Azubis und Ausbildungsbetriebe

Am Dienstag (01.11.) ehrte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt insgesamt 79 Auszubildende aus 66 Unternehmen für ihre sehr guten Prüfungsergebnisse. Zwei der Absolventinnen haben sogar den bundesweit besten Abschluss in ihrem Beruf erreicht. Ausgezeichnet wurden auch 11 Unternehmen mit dem Titel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“.

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„Wer seine duale Ausbildung mit einem sehr guten Ergebnis beendet hat, besitzt beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt und verfügt über eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben", betont IHK-Hauptgeschäfts-führer Prof. Gerald Grusser. Die 79 Absolventen seien die Besten ihres Jahrganges und erreichten mit mindestens 92 von 100 möglichen Punkten die Endnote „Sehr gut“.

Im Rahmen einer Galaveranstaltung übergab IHK-Präsident Dieter Bauhaus gemeinsam mit Ministerpräsident Bodo Ramelow die Urkunden und Pokale an die Jugendlichen, die mit ihren Eltern und Unternehmensvertretern eingeladen waren. Zu den Ausgezeichneten gehörten auch zwei Absolventinnen, die es geschafft hatten, den bundesweit besten Abschluss in ihrem Beruf zu erreichen. Auf sie warteet eine besondere Überraschung, denn sie wurden von der IHK zur „Bundesbestenehrung“ eingeladen, die am 5. Dezember 2016 in Berlin stattfindet.

Aber nicht nur die besten Auszubildenden wurden geehrt. „Im Rahmen der Veranstaltung würdigten man auch elf verdienstvolle Unternehmen mit dem Titel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“, informiert der IHK Chef. Die Auswahl der Betriebe erfolgte gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit in Erfurt, Gotha, Nordhausen und Suhl.

 

Fakten zum Prüfungsjahrgang 2016

  • 3.261 Auszubildende legten ihre Abschlussprüfung bei der IHK Erfurt ab;
  • 87 Prozent haben bestanden.

 Voraussetzung für die Auszeichnung als „Bester Absolvent“ ist ein Be-rufsabschluss mit der Gesamtnote „Sehr gut“ (mind. 92 von 100 Gesamtpunkten). Diese Kriterien erfüllten 29 Frauen und 50 Männer.

 

Die besten Berufsabsolventen wurden in folgenden Regionen ausgebildet:

Landkreis / Kreisfreie Stadt

Absolventen

Stadt Erfurt

21

Landkreis Gotha

10

Stadt Weimar, Landkreis Weimarer Land und Landkreis Sömmerda

12

Stadt Eisenach und Wartburgkreis

16

Landkreis Eichsfeld

10

Unstrut-Hainich-Kreis

7

Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis

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Thüringer Gründungsideenwettbewerb - Jetzt bewerben

Das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) hat wieder den Thüringer Gründungsideenwettbewerb ausgeschrieben. Darauf weist Udo Rockmann von der IHK Erfurt hin. Der Wettbewerb bietet Gründungsinteressierten aus ganz Thüringen die Gelegenheit, ihre Ideen für neuartige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen von Experten bewerten zu lassen sowie Hinweise für die Weiterentwicklung dieser Ideen zu erhalten. 

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Beteiligen können sich Gründer, deren Gründungsideen in Thüringen umgesetzt werden sollen.

Die Teilnahme ist in den drei Kategorien "Allgemeine Gründungsideen", "Innovative Gründungsideen" und "Gründungsideen Schüler" möglich: Zusätzlich wird auch in diesem Jahr ein Sonderpreis für Social Entrepreneurship ausgelobt. Die besten Gründungsideen in jeder Kategorie werden im Rahmen einer feierlichen Prämierungsveranstaltung mit attraktiven Preisgeldern ausgezeichnet.


Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2016 direkt unter

www.thex.de/innovativ/wettbewerbe/ideenwettbewerb/bewerben möglich.

"Die Teilnahme am Wettbewerb lohnt sich für die Gründer" meint Rockmann, denn sie erhalten ein Feedback und sachkundige Einschätzung zum Potenzial ihrer Ideen. Außerdem werden sie im Rahmen des „Thüringer Gründungsideenwettbewerbes“ durch gezieltes Ideencoaching, Geschäftsmodellentwicklung, Seminare und Workshops unterstützt.

Konjunktur bleibt stabil

Die Unternehmen im Kyffhäuserkreis zeigen sich in Bestform und können derzeit auf eine gute Geschäftslage verweisen, wie sie sich in der aktuellen  Konjunkturumfrage für den gesamten Kammerbezirk Erfurt widerspiegelt. 

Gut gefüllte Auftragsbücher und ausgelastete Kapazitäten sorgen dafür, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Situation durchweg positiv bzw. gleichbleibend bewertet wird. Waren es im Frühjahr noch 16 %, die eine pessimistische Bewertung abgaben, so sind momentan keinerlei negative Stimmungen zu verzeichnen.

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Ähnlich zeigen sich auch die Erwartungen. Während das Grohs mit 85 % von gleichbleibender Stabilität und konstanten Planungsansätzen ausgeht, erwarten lediglich 5 % eine Verschlechterung.

Bei den Beschäftigungsplänen gehen über die Hälfte der Unternehmen von einem Erhalt des Mitarbeiterbestandes aus, aber auch ein Drittel prognostiziert sinkende Mitarbeiterzahlen. Hier zeigt der Beschäftigungssaldo ein Absinken auf -25, wobei der langjährige Durchschnitt sich auf -10 beläuft.

Verhaltene Investitionsabsichten der Unternehmen im Kammerbezirk der IHK Erfurt trotz guter Förderprogramme und eines Billigzinsniveaus lassen sich kaum erklären. Dennoch planen 30 % der Unternehmen im Kyffhäuserkreis steigende und 25 % gleichbleibende Investitionen. Allerdings haben auch 45 % keine bzw. fallende Investitionsabsichten. Hauptmotive für die Investitionstätigkeit sind die Deckung des Ersatzbedarfes sowie Rationalisierungen.

Der Konjunkturklimaindex liegt mit 124 von 200 möglichen Prozentpunkten immer noch über dem langjährigen Durchschnitt von 104 Prozent.

Die größten Risiken werden in den hohen Absatzkosten, dem sich verschärfenden Fachkräftemangel, aber auch in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen gesehen.

Die Bewältigung der Flüchtlingskrise, Brexit und die bevorstehende Bundestagswahl stellen in den nächsten Monaten auch große Herausforderungen an die Wirtschaft.

Kostenpflichtige Registrierung!

Gewerbetreibende in der Stadt Sondershausen hat ein Schreiben erreicht. Dort wird eine „Gewerbebetriebe Registrierungsofferte“ für einen zentralen Gewerbeindex im Internet versprochen. 

Der Absender – „Regista.online“ – verspricht viel. Die Unternehmen bekämen einen „Standardeintrag“ inklusive eines kostenlosen Bildeintrags: Betriebsname, Sitz, Kommunikationsdaten, Gewerbeinformationen, Verwaltung und Registrierung des Eintrages. Auf dem zweiseitigen Schreiben sind die Unternehmensangaben zum Teil (Betriebsname, Adresse) schon maschinell ausgefüllt, ergänzt werden sollen die Internetadresse, Branche und die zentrale E-Mail-Adresse. Durch sein Aussehen erhält das Schreiben einen behördlichen Charakter. 

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Kosten im Kleingedruckten

Im Anschreiben ist von Kosten keine Rede, erst mit einem Blick ins „Kleingedruckte“ auf Seite zwei wird einem klar, was eine Unterschrift unter diesem Formular bedeutet. „Durch die Unterzeichnung wird das Leistungspaket für drei Jahre verbindlich bestellt. Der Preis für das Leistungspaket beträgt 348 Euro netto“, heißt es dort.
Sollte man eine Unterschrift in der Annahme geleistet haben, eine Behörde stecke hinter der Aufforderung, könnte man eine Anzeige wegen Betrugs bei der Polizei erstatten.

Keine Telefonnummer

Was bei dem Schreiben schon auf den ersten Blick nachdenklich stimmt, ist ein doppelköpfiger Adler, der mehrmals als Logo auftaucht. Dieser Adler hat Ähnlichkeit mit dem Wappen auf der albanischen Nationalflagge. Welche Bedeutung dies hat, bleibt aber unklar. Zudem stimmt der in den allgemeinen Geschäftsbedingungen angegebene Firmensitz nicht mit der Angabe auf dem Schreiben überein. Laut diesem liegt er nicht in Leipzig, sondern auf Malta. Eine Telefonnummer gibt es ebenfalls nicht. Lediglich eine Faxnummer ist auf dem Schreiben abgedruckt. Auf der Internetseite von „Regista.online“ gibt es lediglich ein Kontaktformular und eine E-Mail-Adresse.

Action Deutschland GmbH eröffnet eine neue Filiale in der Frankenhäuser Straße 52 in Sondershausen

Action, mit dem Motto „Der Größte in kleinen Preisen“, ist bekannt für seine erstaunlich günstigen Preise und sein überraschend vollständiges Angeboten.

Das stark wechselnde Sortiment besteht aus mehr als 6.000 Artikeln und ist sehr breit. Die Produktgruppen bestehen unter anderem aus Haushalt, Büro & Hobby, Dekoration, Heimwerken, Garten, Körperpflege, Spielzeug und Bekleidung. Wöchentlich präsentiert Action 150 neue Artikel, darunter eine Vielzahl an bekannten Markenprodukten.

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Action ist für Deutschland eine relativ neue Ladenkette, aber in den Niederlanden ist Action nun schon über 20 Jahre und in Belgien über 10 Jahre sehr erfolgreich aktiv. Immer mehr Kunden entdecken, dass sie bei Action sehr günstig und sehr überraschend einkaufen können und dass Action sein Motto jedes Mal wieder wahr macht. Action wächst deshalb auch schnell und hat mittlerweile über 750 Filialen in den Niederlanden Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Österreich.

Durch effiziente Einkäufe in großen Mengen, einen optimalen Vertrieb und eine kostenbewusste Unternehmenskultur kann Action überraschend niedrige Preise anbieten. Diese sowie auch das ständig variierende und komplette Sortiment, weiß der Verbraucher sehr zu schätzen. Viele Kunden besuchen Action darum mehrmals pro Woche zum Einkaufen oder einfach zum Spaß.

Action wurde Ende letzten Jahres zum zweiten Mal in Folge zum Retailer oft he Year Europe gewählt und konnte auch in den jeweiligen Ländern im Zuge dieser Wahl tolle Preise erringen. Bei Action machen die Mitarbeiter den Unterschied. Durch den Erfolg und das enorme Wachstum ist Action regelmäßig auf der Suche nach begeisterten und kundenorientierten Mitarbeitern. Die Stellenangebote werden auf der Webseite www.arbeitenbeiaction.de veröffentlicht.

 

15 Jahre „Netzwerk in Nordthüringen“

Am 11. September 2001 gründete sich das „Netzwerk in Nordthüringen“ mit dem Gedanken, regionale Unternehmen und Existenzgründer zu Fragen der Gründung, Finanzierung, Fördermöglichkeiten sowie Unternehmenssicherung komplex zu beraten. Elf Netzwerkpartner bieten eine umfassende Beratung, unterstützen bei Konzepterstellung und eruieren individuelle Mittel und Wege der Begleitung in die Selbstständigkeit.

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Bisher nutzten 2.386 Gründer bzw. Unternehmen das Angebot, womit sich der komplexe Beratertag als Erfolgsmodell entwickelte. Das bewährte Konzept der umfassenden Informationsmöglichkeit unter Einbindung der IHK, HWK sowie der Agentur für Arbeit, Jobcenter, GFAW, Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank Thüringen, BIC Nordthüringen GmbH, ThEx Enterprice, ThEx Mikrofinanzagentur sowie den Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung Thüringen“ erspart nicht nur den Ratsuchenden Zeit und Wege, sondern bietet allumfassende Informationen mit hoher Beratungskompetenz.

Kontakte zu den Beratungsakteuren erweisen sich als optimal und können individuell genutzt werden.

Erweitert wurde das Angebot durch die Möglichkeit einer juristischen Beratung, was auf reges Interesse stößt.

Auch weiterhin wird das Netzwerk jeden zweiten Dienstag eines Monats in der BIC Nordthüringen GmbH Ratsuchenden zur Seite stehen.

Informationen sowie Anmeldungen sind über das RSC Nordhausen der IHK Erfurt unter Tel. 03631 908210 möglich.

Wirtschafts- und Handelsvertretersprechtag der Österreichischen Botschaft am 21.09.2016 im RSC Nordhausen der IHK Erfurt

Das Regionale Service-Center Nordhausen der IHK Erfurt und die Handelsabteilung der Österreichischen Botschaft bieten am 21.09.2016 einen Wirtschafts- und Handelsvertretersprechtag an.

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Seit Jahrzehnten ist Deutschland wichtigster Handelspartner Österreichs und umgekehrt rangiert Österreich stets unter den Top-Handelspartnern Deutschlands. Nicht nur die regionale Nähe, die kulturelle Verbundenheit und ein vergleichbares industrielles Entwicklungsniveau, sondern auch die gemeinsame Sprache sind für Kontaktanbahnungen von Vorteil. Es gibt viele deutsche und österreichische Unternehmen, die gern ihre Geschäftskontakte ausweiten möchten.

Eine Vertreterin der Handelsabteilung der Österreichischen Botschaft erläutert am 21.09.2016 im RSC Nordhausen der IHK Erfurt, Wallrothstraße 4, in persönlichen Gesprächen Vertriebsangebote österreichischer Unternehmen verschiedener Branchen, informiert über Geschäftschancen und beantwortet Fragen zum Aufbau einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Sprechtag ist kostenlos.

Wenn Sie am Ausbau Ihrer Geschäftsbeziehungen nach Österreich interessiert sind, melden Sie sich bitte zwecks Terminvereinbarung unter Telefon 03631 908210 im RSC Nordhausen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Erfahrungsaustausch der IHK-Initiative „Innenstädte erfolgreich machen“

Verwaltungsspitzen, Wirtschaftsförderer und Unternehmer aus Innenstadtvereinen der Kommunen des IHK-Netzwerkes „Innenstädte erfolgreich machen“ trafen sich am 1. September 2016 zum ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch vor Ort in der Wartburgstadt Eisenach. Gäste waren darüber hinaus Ministeriumsvertreter aus Thüringen und Sachsen sowie Interessenten aus zwei weiteren Städten.

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Die Netzwerkinitiative, welche durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt im letzten Jahr initiiert wurde, hat in den beteiligten Kommunen Apolda, Eisenach, Sömmerda und Sondershausen inzwischen deutlich Fahrt aufgenommen. Überall wurden Projekte auf den Weg gebracht und die Vernetzung der Akteure intensiviert.

„Jetzt heben wir unsere Zusammenarbeit auf eine neue Qualitätsstufe, indem wir den ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch vor Ort durchführen. Der Blick über den eigenen Tellerrand ist für alle Teilnehmer von großer Bedeutung, denn nur so lassen sich neue Impulse und Ideen aufgreifen, Parallelen zur eigenen Entwicklung ziehen aber auch Best-Practices aus der eigenen Stadt weitergeben“, erklärt Dr. Cornelia Haase-Lerch, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt.

Der Rundgang in der Eisenacher Innenstadt habe gezeigt, wo die Schwachstellen liegen, denen sich Verwaltung und Gewerbeverein künftig stellen müssen: Brummende Geschäfte in den 1a-Lagen, dagegen sich verstärkender Leerstand in den Seitenstraßen. Die Wiederbelebung leerstehender Objekte könne nicht nur durch die Händlerschaft gelöst werden. Vielmehr seien alle Akteure der Innenstadt gefragt, mit anzupacken, die unterschiedlichen Problemstellungen aufzugreifen und konkrete Lösungsansätze herauszuarbeiten. Um sämtliche Aktionen optimal kanalisieren und bündeln zu können, wuchs in Eisenach die Idee, dafür einen „Kümmerer“ in Form eines Stadt- oder Citymanagers einzusetzen, der gemeinsam mit der Berufsakademie installiert werden soll. 

Zukünftig werde es insbesondere in den Mittelzentren darum gehen, die Innenstädte nicht nur städtebaulich, sondern vor allem wirtschaftlich zu stärken, denn sie seien bereits jetzt die Ankerpunkte im ländlichen Raum, der mehr und mehr ausdünne. Das erfordere spezialisierte Manpower.

 „Ich bin mit hohen Erwartungen nach Eisenach gekommen, um mich mit den Städtepartnern über deren Problemlagen auszutauschen und insbesondere zu erfahren, was Eisenach tut, um seine Innenstadt aufzuwerten. Genau wie in Sondershausen, wird auch hier gegen den Leerstand angegangen, welcher aus meiner Sicht ein Hauptproblem bei der Fortentwicklung unserer Mittelstädte darstellt“, resümiert Olaf Schade, Vorstandsvorsitzender des Sondershäuser Werberinges e.V., den Tag in Eisenach.

Der tiefgreifende Strukturwandel, verbunden mit neuen Trends, wie z.B. veränderte Lebensstile neuer Konsumententypen, sinkende Umsätze, die Konkurrenz des Internethandels oder der sich verschärfende Wettbewerb der Standorte untereinander sei in Gänze nicht mehr aufzuhalten. Durch kooperatives Handeln und die Entwicklung von Servicestrategien könne jedoch ein Beitrag geleistet werden, dass sich die Innenstädte auch zukünftig als lebendige Zentren behaupten.

Tabus am Arbeitsplatz – Wie begegnen Unternehmen dem Thema Sucht?

Der Konsum von legalen und illegalen Drogen ist nicht nur ein gesellschaftliches Thema. Suchterkrankungen machen auch vor der Arbeitswelt nicht Halt, denn Abhängige können ihre Krankheit nicht am Werkstor abgeben. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt informiert am 23. August 2016 interessierte Unternehmen anlässlich eines Workshops.

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„Immer mehr Unternehmen befassen sich im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung mit Suchtmittelkonsum. Dieser wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesundheit des Mitarbeiters aus, sondern mindert auch dessen Leistungsfähigkeit und birgt je nach Tätigkeit auch ein Sicherheitsrisiko“, informiert Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Centers Nordhausen der IHK Erfurt.

Daher seien Firmenchefs zum einen um das Wohlbefinden ihrer Arbeitnehmer besorgt, als auch um den unternehmerischen Erfolg. „Jedoch ist es nicht leicht für Personalverantwortliche, das Suchtverhalten von Betroffenen zu erkennen. Schließlich verfügen die wenigsten Führungskräfte über medizinische Vorkenntnisse“, so Rockmann und führt weiter aus: „Dennoch gibt es betriebliche Handlungsansätze, die das Erkennen und den Umgang mit Suchterkrankungen ermöglichen.“

Im IHK-Workshop werden die verschiedenen Suchtformen vorgestellt, präventive Maßnahmen aufgezeigt und zu einem sensiblen Umgang mit suchterkrankten Beschäftigten informiert.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

www.erfurt.ihk.de (Dok.-Nr. 14582749).

Messeprogramm für die Förderung junger innovativer Unternehmen wird bis 2019 verlängert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sein Förderprogramm bis 2019 verlängert, sodass junge innovative Unternehmen auch in den nächsten drei Jahren preisgünstig auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen können.

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Ab 2017 gelten neue Richtlinien, wonach es Änderungen bei den Eigenanteilen der Aussteller an den Kosten der Messebeteiligung geben soll, die der Veranstalter für Standmiete und Standbau in Rechnung stellt.

Das Förderprogramm richtet sich an Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen und hat die Vermarktung und den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland zum Ziel. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen ausgewählter Messen.

Eine Übersicht über Veranstaltungen, Förderbedingungen sowie Antragsformulare finden Sie als Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.deim Bereich Wirtschaftsförderung. Auch der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. informiert über Förderprogramm und Messen unter www.auma.de / Tipps für Aussteller / Förderprogramme Deutschland.

IHK Erfurt warnt insbesondere Einzelhändler und Gastronomen: Frist zur Nachrüstung der Kassensysteme läuft aus

Bereits seit 2010 hatte das Bundesfinanzministerium (BMF) die Regeln bei Bargeschäften verschärft. Betroffen sind vor allem Unternehmen der Branchen Handel und Gastronomie. Die Kassenbuchführung steht seitdem verstärkt im Fokus von Betriebsprüfungen. Im Falle einer unsachgemäßen Buchführung drohen Bußgelder und eine Schätzung der Steuer, die oftmals sehr hoch ausfallen und ggf. die Existenz eines Unternehmens bedrohen können.

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Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass bereits seit 2010 eine Nachrüstpflicht der Registrierkassen besteht, um den aktuellen Anforderungen zu entsprechen. Ende 2016 läuft die Frist zur Nachrüstung aus. Bei unterlassener möglicher Nachrüstung ist keine ordnungsgemäße Buchführung gegeben und das Finanzamt ist berechtigt zu schätzen.

Aktuelle Prüfungen zeigen, dass es häufig zu Beanstandungen kommt und Wissenslücken und Verunsicherungen darüber bestehen, welche Anforderungen an die ordnungsgemäße Buchführung gestellt werden.

Zum Thema „Steuerliche Anforderungen an Kassensysteme bzw. Bargeschäfte“ haben viele Unternehmen unterschiedlichste Fragen, Kenntnisstände und Interpretationen.Vor diesem Hintergrund gibt eine kostenlose Informationsveranstaltung in der IHK Erfurt am 1. November 2016, 18.00 Uhr, praxisnahe Kenntnisse über die detaillierten und umfassenden Anforderungen zur Buch- und Kassenführung bei Bargeschäften.

 

Details und Anmeldung:

Romy Ziegler, 0361 3484-204, ziegler@erfurt.ihk.de

Industrie im Kyffhäuserkreis mit Umsatzzuwachs

Der Positivtrend der 22 berichtspflichtigen Industrieunternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten hält an. So konnte der Umsatz im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % gesteigert werden und wuchs auf 187.389 T€ an. Ein deutlicher Anstieg war beim Auslandsumsatz zu verzeichnen, der gleich um 11 % anstieg und damit 86.029 T€ erreichte. Der Umsatz je Beschäftigten im Monatsdurchschnitt entwickelte sich von 4.083 € auf 4.206 €.

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So konnte Rang 19 der im Vergleich stehenden Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte gehalten werden.

Zwölf der im Ranking stehenden Teilnehmer mussten jedoch gegenüber dem Vorjahr Umsatzeinbußen bis zu 16,5 % hinnehmen.

(Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik)

Regionalforum Industrie 4.0 @ Mittelstand

Digitalisierung der Produktion - Potenzial für die Industrie, nicht nur für die Optimierung von Fertigungsprozessen, sondern auch für die Erschließung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle

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Die Industrie- und Handelskammern Erfurt, Halle-Dessau, Leipzig, Ostthüringen und Südthüringen veranstalten gemeinsam am 25. August 2016 im Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Hermsdorf ein Forum zum digitalen Wandel im Mittelstand. Erfahrungsberichte aus Unternehmen, rechtliche Rahmenbedingungen und verschiedene Unterstützungsangebote werden vorgestellt. Bei Firmenbesuchen im Fraunhofer-IKTS, in der Micro-Hybrid Electronic GmbH und der Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH können Einblicke in die Praxis gewonnen und Kontakte geknüpft werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis 15. August möglich über die Homepage www.gera.ihk.de, Dokument-Nr. 15488965.

Jugendschutz in der Gastronomie Änderungen in Kraft getreten

Um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den von E-Zigaretten und E-Shishas ausgehenden Gefahren zu verbessern, hat der Deutsche Bundestag am 3. März 2016 die Paragraphen 10 und 28 des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) geändert. Diese Änderungen sind am 1. April 2016 in Kraft getreten. Darauf weist Udo Rockmann, Leiter im Regionalen Service-Center Nordhausen/Heiligenstadt/Artern der IHK Erfurt hin.

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Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) trifft unter anderem Regelungen in Bezug auf den Aufenthalt in Gaststätten und die Abgabe von alkoholischen Getränken sowie zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens.

Gewerbetreibende haben die für ihre Betriebe geltenden Vorschriften des JuSchG bekanntzumachen. Im Unternehmen muss daher ein deutlich sichtbarer und gut lesbarer Aushang an einer für jedermann zugänglichen, einsehbaren Stelle angebracht werden. Bei einem Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz können im Einzelfall erhebliche Bußgelder drohen.

Den Aushang des Jugendschutzgesetzes in der aktuellen Fassung erhalten Gaststättenbetreiber in ihrem Regionalen Service-Center der IHK in Nordhausen, Tel. 03631 908210, bzw. Heiligenstadt, Tel. 03606 612114.

Geänderte Vorschriften für deutsche Transportunternehmen in Frankreich

Bisher waren Unternehmen im Transportgewerbe bei der Durchführung von Kabotage-Dienstleistungen nach Frankreich von weniger als 8 Tagen von der Meldepflicht ihrer Mitarbeiter bei den französischen Behörden befreit. Ab 1. Juli 2016 gelten in Frankreich neue Vorschriften für deutsche Transport- und Schifffahrtunternehmen, die Mitarbeiter (d. h. auch Fahrer) auf französischem Staatsgebiet einsetzen - egal für welche Dauer. 

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Konkret bedeutet dies für deutsche Transportunternehmen bei der Mitarbeiterentsendung nach Frankreich ab 1. Juli 2016 unter anderem: Einhaltung des französischen Mindestlohns, Erstellung einer Entsendebescheinigung sowie Benennung eines Vertreters in Frankreich. Auf der Homepage der IHK Erfurt, Dokument-Nr. 3412610, können sich Transportunternehmen über die neuen Regelungen in Frankreich informieren. Ansprechpartnerin bei der IHK ist Viola Ludwig, Tel. 0361 3484-203. 

Unternehmenspreis AKZEPTANZ 2016

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt berät Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen oder mit Lernschwierigkeiten in das Erwerbsleben integrieren möchten. Dabei hilft sie interessierten Firmen auch, für vakante Lehrstellen oder Praktikumsplätze geeignete Fachkräfte mit Handicap zu finden. 

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Um das Engagement der Betriebe sichtbar zu machen und entsprechend zu würdigen, unterstützt die IHK Erfurt seit einigen Jahren auch den Unternehmenspreis „AKZEPTANZ“. Dieser wird nunmehr zum 4. Mal vom Lebenshilfe Landesverband Thüringen ausgelobt. Mit dem Preis werden Unternehmen aus dem Freistaats ausgezeichnet, die in Eigenregie, in Kooperation mit Lebenshilfen oder anderen Organisationen Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Partner der Initiative sind die Thüringer Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und der Thüringer Bauernverband. Gefördert wird der Preis von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Die Preisverleihung findet im November in Erfurt statt. Schirmherrin ist Thüringens Arbeits- und Sozialministerin Heike Werner.

Interessierte Firmen können sich bis 31. August 2016 bewerben.

Kontakt:

Katja Heinrich, Geschäftsführerin Lebenshilfe Thüringen
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung –

Landesverband Thüringen e.V.
Rudolstädter Str. 39, 07745 Jena
Tel.: 03641 334395
Fax: 03641 336507
Internet: www.lebenshilfe-thueringen.de

Beratungsförderung für den Mittelstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäische Sozialfonds fördern ein Programm zur Beratungsförderung für Jung- und Bestandsunternehmen sowie für Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Auch Beratungen zu Spezialthemen sind über das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" förderfähig. 

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Die Beantragung des Zuschusses zu den Beratungskosten erfolgt online auf der Homepage des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de.

Wer sich für eine solche Förderung interessiert, sollte seine IHK vor Ort aufsuchen. Eine Erstberatung dort ist für Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten verpflichtend vorgesehen. Die IHK Erfurt ist für dieses Programm Regionalpartner. Ansprechpartner sind für den Landkreis Nordhausen sowie den Kyffhäuserkreis Steffi Dirumdam, Tel. 03631 908210, und für den Landkreis Eichsfeld Jörg Penzel, Tel. 03606 612114.

Regionale Wirtschaft ist gut aufgestellt

Die konjunkturelle Entwicklung der IHK-Unternehmen im Kyffhäuserkreis hat im Frühjahr 2016 noch einmal leicht an Dynamik gewonnen. Mit 128 von 200 möglichen Prozentpunkten liegt der Konjunkturklimaindex klar über dem langjährigen Durchschnitt von 104 %.

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Während 84 % der Industrieunternehmen die gegenwärtige Einschätzung einer positiven Geschäftslage verspüren, hat sich die Einschätzung der Erwartungen und Pläne für die kommenden Monate mit 96 % deutlich verbessert. Die Mehrzahl der Unternehmen plant den derzeitigen Mitarbeiterstand zu halten. Die Bereitschaft zur Schaffung neuer Arbeitsplätze hat jedoch etwas abgenommen.

Der Beschäftigungssaldo ist von +4 zu Jahresbeginn 2016 auf aktuell -4 gefallen, wobei sich der langjährige Durchschnitt auf -10 beläuft. 12 % der Unternehmen erwarten sinkende Beschäftigungszahlen.

Die Investitionsabsichten der Unternehmen haben sich deutlich verbessert. Waren es noch im Vorjahr 40 % mit steigenden und gleichbleibenden Investitionsausgaben, so sind diese aktuell auf 60 % gestiegen. Damit hat sich auch der Investitionsklimaindex verbessert, der leicht über dem Wert des langjährigen Durchschnitts liegt. Nach wie vor liegen die Hauptmotive für Investitionen in der Deckung des Ersatzbedarfes sowie Rationalisierungsmaßnahmen.

Die Unternehmen im Kyffhäuserkreis sind gut aufgestellt, zeigen Stabilität und Dynamik.

Kritisch hingegen sieht man den wachsenden Mangel an Fachkräften, der als Risikofaktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen nicht zu unterschätzen ist.

Interesse an spanischen Berufsschülern

Am vergangenen Dienstag empfingen Vertreter des BIC Nordthüringen und der Wirtschaftsförderung Sondershausen die Berufsschullehrerin Antonia Garcia aus dem spanischen Valencia, die mehrere Tage in Nordthüringen in einer Berufsschule, in Unternehmen und Einrichtungen hospitierte. Die Lehrerin informierte sich in der Region über die Berufsausbildung in wichtigen Pflege- und Medizinberufen sowie über die Möglichkeiten für Erfahrungsaustausche für ihre spanischen Berufsschüler. Diese haben großes Interesse, in Deutschland ein Praktikum zu absolvieren. Aber auch der deutsche Arbeitsmarkt sei für viele junge Spanier nach der Ausbildung interessant. 

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Der Austausch mit der spanischen Berufsschule sowie der Aufenthalt der Lehrerin wurden über den Europa-Service Nordthüringen (ESN) initiiert und organisiert. Projektmanagerin Claudia Reich erläutert, dass das BIC Nordthüringen mit seinen Bürohäusern in Sondershausen und Nordhausen diesen europäischen Service für die Beratung zu europäischen Fördermitteln, Initiierung transnationaler Projekte und Kooperationen sowie zur Fachkräftegewinnung innerhalb der EU allen interessierten Unternehmen und Einrichtungen in der Region kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Bereitschaft und das Interesse regionaler Unternehmen, junge Fachkräfte aus der EU und damit auch aus Spanien zum Praktikum oder zum Arbeiten aufzunehmen, ist vorhanden, bestätigt Marcus Strunck von der Wirtschaftsförderung der Stadt Sonderhausen. Der Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit dem BIC Nordthüringen und dem ESN zusammen, kennt die Sondershäuser Unternehmen, Einrichtungen sowie deren Fachkräftebedarfe und unterstützt die Aktivitäten des ESN zum Aufbau einer Kooperation mit der spanischen Berufsschule. Antonia Garcia zeigte sich ebenfalls erfreut über das hohe Interesse und ist zuversichtlich, interessierte Berufsschüler für ein Praktikum aus Spanien nach Nordthüringen zu entsenden.

 

Wer mehr zum ESN und dessen Leistungen erhalten möchte, erhält Informationen im BIC in Sonderhausen oder Nordhausen, im Internet auf www.esn.bic-nordthueringen.de, auf www.facebook.com/ESN.BIC und telefonisch unter 03631 918200. Der ESN hat sein Büro im BIC Nordhausen, berät kostenfrei und wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des ESF gefördert. 

IHK warnt vor Formularfallen und Adressbuchbetrug

Tausende Unternehmer tappen jedes Jahr in die Falle, darunter auch viele Nordthüringer. Sie unterschreiben offiziell aussehende Formulare und schließen damit teure Verträge. Wer gerade die Eintragung in das Handelsregister veranlasst hat, ist besonders gefährdet. Er erhält zeitnah Rechnungen, die einen „Registereintrag“ in Rechnung stellen, oftmals mit beigefügtem Überweisungsträger.

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Aber auch Briefe, Faxe und/oder E-Mails mit offiziell klingenden Namen, in denen zur Kontrolle der Unternehmensdaten auf ihre Richtigkeit aufgefordert wird, kommen häufig vor. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um Angebote, oft als „Eintragungsofferte“ bezeichnet. Eine Pflicht zur Eintragung und Bezahlung besteht nicht.

Die IHK rät, seien Sie misstrauisch, lesen und prüfen Sie genau, bevor Sie etwas unterschreiben oder Rechnungen überweisen. Prüfen Sie, ob ein Anzeigenangebot für Sie wirklich Sinn macht und welche Kosten entstehen.

Fragen Sie nach, bevor sie unterschreiben, zum Beispiel bei Ihrer IHK. In den letzen Wochen sind derartige Offerten wieder vermehrt aufgetreten.

Neue Informationspflichten für Online-Händler

Der Leiter des Regionalen Service-Centers Nordhausen der IHK Erfurt, Herr Udo Rockmann, weist auf neue Informationspflichten für Online-Händler ab dem 09.01.2016 hin. Diese ergeben sich aus der EU-Verordnung Nr. 524/2013 (ODR-VO). Hauptziel ist die Einrichtung einer Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) auf EU-Ebene. Sie soll Anlaufstelle für Verbraucher und Unternehmer sein, die aus Online-Rechtsgeschäften entstandene Streitigkeiten außergerichtlich beilegen möchten. Damit Verbraucher von der OS-Plattform Kenntnis erhalten, ergeben sich für Online-Händler zu unterschiedlichen Zeiten die folgenden neuen Verpflichtungen:

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  1. Ab 9. Januar 2016: Informationspflicht nach Art. 14 Abs. 1 (ODR-VO), d.h. Link auf die europäische OS-Plattform im Impressum („leicht zugänglich“). Experten von Trusted Shops empfehlen zur Erfüllung dieser Anforderung den folgenden Text:

    „Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden.“

  2. Frühestens ab April 2016: Zulassung nationaler alternativer Streitschlichtungsstellen, Informationspflicht nach Art. 14 Abs. 2 der ODR-Verordnung, d. h. zusätzlich Hinweis in den AGB auf die Existenz der europäischen OS-Plattform und die Möglichkeit, diese für die Beilegung von Streitigkeiten zu nutzen. ACHTUNG: Gilt nur für Online-Händler, die sich verpflichtet haben oder verpflichtet sind (z.B. Energieversorger), eine oder mehrere AS-Stellen für die Beilegung von Streitigkeiten zu nutzen. Unter einem Punkt „Streitschlichtung“ können Sie folgenden Text zusätzlich in die AGB aufnehmen:

    „Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden: http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.“

    Falls Sie Angebote per E-Mail versenden, muss dieser Text auch in der Angebots-E-Mail auftauchen.
  3. Anfang 2017: Informationspflicht nach § 36 VSBG, d. h. Hinweis auf die Bereitschaft oder Verpflichtung, an Streitbeilegungsverfahren teilzunehmen und Hinweis auf die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle. Mit diesem dritten Thema sollten Sie sich erst Ende 2016 beschäftigen.


Die Informationspflichten treffen alle Online-Händler unabhängig davon, ob die Teilnahme an einer alternativen Streitbeilegung gewollt ist oder nicht. Betroffen sind auch Händler, die über keine eigene Internetseite verfügen, sondern ihre Produkte oder Dienstleistungen über Portale wie ebay oder Amazon vertreiben.

 

Obwohl die Informationspflichten die Unternehmen ab dem 09.01.2016 treffen, ist die OS-Plattform bis zum heutigen Tag noch nicht fertiggestellt, voraussichtlich zum 15. Februar 2016. Um das Abmahnrisiko zu vermeiden, sollten Unternehmen aber bereits ab sofort (bzw. ab dem 09.01.2016) die o. g. Informationspflichten erfüllen.

Industrie im Kyffhäuserkreis auf Erfolgskurs

Erfreulich ist die Bilanz der Industrie des Kyffhäuserkreises beim Kreisvergleich der Thüringer Industriedaten. So konnte der Industrieumsatz von 548,1 Mio. Euro auf 568,9 Mio. Euro gesteigert werden. Damit verbesserte sich die Platzierung um einen Rang auf Platz 19, was einer 3,8 %igen Steigerung entspricht und im Wesentlichen dem steigenden Auslandsumsatz, der 5,6 % zulegte und so auf 240,3 Mio. Euro wuchs, zu verdanken ist.

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Damit stieg auch der Umsatz je Beschäftigten im monatlichen Durchschnitt um 4,7 %  auf 16.884 Euro.

Die Beschäftigtenzahlen der 23 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten, die Grundlage dieser statistischen Erhebung sind, sanken jedoch leicht von 3.777 auf 3.744 Mitarbeiter.

Damit erweist sich die Industrie im Kyffhäuserkreis als stabile Wirtschaftsgröße mit Wachstumspotenzial.

Messeförderung für Jungunternehmer wird fortgesetzt

Junge, innovative Unternehmen können auch im Jahr 2016 preisgünstig auf ausgewählten internationalen Messen in Deutschland ausstellen, informiert Udo Rockmann, Leiter des RSC Nordhausen der IHK Erfurt.

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Das entsprechende Messeprogramm richtet sich lt. Kammer an kleine Unternehmen aus Industrie, Handwerk und technologie-orientierte Dienstleistungsbereiche, die jünger als zehn Jahre sind. Gefördert werden maximal 70 Prozent der vom Messeveranstalter im Rahmen des Gemeinschaftsstandes in Rechnung gestellten Kosten für Standmiete und Standbau.

 Eine Übersicht über die möglichen 66 Messebeteiligungen im kommenden Jahr, die Förderbedingungen sowie die Antragsformulare finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Bereich Wirtschaftsförderung (www.bafa.de).

Thüringer Aufbaubank fördert Forschung und Entwicklung - FuE-Personalrichtlinie veröffentlicht

Mit der FuE-Personalrichtlinie sollen Thüringer Unternehmen eine Förderung für die unbefristete Vollzeit- Einstellung von Fachkräften mit Hochschulabschluss erhalten.

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Die neue Richtlinie verspricht erweiterte Fördermöglichkeiten und einfachere Verfahren in der Antragstellung und Abrechnung der Förderprojekte. Das Aufgabenspektrum wurde im Vergleich zur vorhergehenden Richtlinie deutlich erweitert. Die Förderung wird als Festbetrag über einen Zeitraum von maximal 2 Jahren gewährt und beträgt monatlich 1.500 €. Bedingung ist die unbefristete Einstellung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters mit einem abgeschlossenen Studium zur Bearbeitung eines Themas in Aufgabenbereichen wie z. B. Forschung und Entwicklung, Produktdesign, Qualitätsmanagement oder Marketing.

 

Auch die Förderung des Thüringen-Stipendiums kann mit einem monatlichen Festbetrag von 600 € für Studenten bzw. 1.200 € für Doktoranden erfolgen. Diese Förderung erfolgt mittels Pauschale.

Anträge können online gestellt werden.

 

http://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/TEC-FuE-Personal-Richtlinie