Pecquencourt (Frankreich)
Schon seit 1963 bestanden freundschaftliche Beziehungen
zwischen den Bürgern des Bezirkes Erfurt und den Bewohnern des Departements du
Nord. Das Bezirkskomitee Erfurt der „Deutsch-Französischen Gesellschaft“ und
das Departementskomitee du Nord des „Echanges Franco-Allemandes“ begleiteten
und unterstützten die Entwicklung der Städtepartnerschaft. 1965 kam es zu
ersten Begegnungen zwischen den Städten Sondershausen und Pecquencourt.
Gemeinsame Ferienfreizeiten mit Kindern und Jugendlichen, Vereins- und
Seniorentreffen sowie Treffen auf sportlicher und kultureller Ebene
folgten zunächst in Richtung Thüringen; erst
mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze wurden auch Besuche Sondershäuser
Bürger in Frankreich möglich. Im Jahr 1969 wurden die freundschaftlichen
Beziehungen in einem Partnerschaftsvertrag festgeschrieben und zum Abschluss
gebracht. Pecquencourt ist eine Bergarbeiterstadt im Norden Frankreichs und
zählt etwa 7000 Einwohner, die früher hauptsächlich von der Landwirtschaft
lebten, die bis Anfang des 20. Jh. den wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Region
darstellte. Die Kirche St.-Gilles aus dem 12. Jh. sowie die beiden
Jagdschlösser aus dem 18. Jh. und das Kohlebergwerksmuseum in Lewarde sind nur
ein paar der attraktiven Sehenswürdigkeiten Pecquencourts.
Mehr Informationen
über Pecquencourt erhalten Sie auf der Webseite:
http://www.douaisis.ifrance.com/page_293.htm