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Ur- und Frühgeschichte
Die Bereiche Ur- und Frühgeschichte und Paläontologie
erläutern die Entstehung der Erde und der Lebewesen und die Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Anhand jüngster Forschungsergebnisse und Funde werden die einzelnen Epochen der Erdentwicklung und die Etappen der Siedlungsgeschichte ausschließlich mit regionalen Funden belegt.
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Die ältesten Belege menschlicher Siedlungen reichen in Thüringen in die Zeit bis vor 400 000 Jahren zurück. Die Fundstätte in Bilzingsleben belegt eine saisonal genutzte menschliche Siedlung. In der Wende vom 4. zur 3. Jahrtausend v.d.Z. können stabile Familien- und Dorfgemeinschaften nachgewiesen werden. Die Ausgrabung einer Totenhütte bei Niederbösa, in der die Verstorbenen der dörflichen Gemeinschaft beigesetzt wurde, belegt den engen Zusammenhalt unserer Vorfahren. |
| Riesige Wälder von Farnen und Schuppenbäumen wuchsen im feuchtwarmen Klima des Karbon. Extreme Klimaveränderungen führten zum Absterben ganzer Waldregionen und setzten den Prozess der Kohlebildung in Gang. |
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Eiszeiten hat es in jeder Epoche der Erdentwicklung gegeben. Während der letzten Eiszeit lebten auch im Wippertal Großsäuger wie Mammut, Wollnashorn und Rentier. | |