|
Die Ausstellungen im Sondershäuser Marstall und in der Kreissparkasse Nordhausen werden unter dem Titel „Heinz Scharr. Schwarz-Weiss“ Grafik und Plastik zeigen. In der „Galerie im Schloss“ des Schlossmuseums Sondershausen bilden Zeichnungen zu einem im Schaffen von Heinz Scharr immer wiederkehrenden Thema den Schwerpunkt: Pferd und Reiter. Hier beweist sich Heinz Scharr als exzellenter Beobachter und Zeichner, dort als experimentierfreudiger, die grafischen Techniken beherrschender und unkonventionell anwendender Künstler. Neben grafischen Blättern werden seine unverwechselbaren Eisenplastiken und Holzskulpturen zu sehen sein. Der vom Schlossmuseum Sondershausen herausgegebene ca. 300 Seiten umfassende Katalog „Heinz Scharr: Das Werk“ wird vom Sandstein-Verlag Dresden in einer Auflage von 1000 Exemplaren produziert und kostet im Buchhandel 28,00 Euro. Er enthält neben dem Werkverzeichnis ein Essaykapitel mit Aufsätzen von Dr. Hendrik Bärnighausen, Prof. Dr. Kai Uwe Schierz und Susanne Knorr sowie einen Abbildungsteil mit 120 ganzseitigen Reproduktionen, die einen repräsentativen Querschnitt des Schaffens von Heinz Scharr geben. Die Realisierung der Publikation war nur möglich, weil sich neben den beiden Städten Sondershausen und Nordhausen zahlreiche Förderer finanziell engagierten: Die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis, die Kreissparkasse Nordhausen, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Art-regio der Sparkassenversicherung, die Stadtwerke Sondershausen, das Land Thüringen, die GSES GmbH Glückauf Sondershausen. Ihnen allen gebührt dafür ein besonderer Dank. Die Publikation wird, so die Hoffnung der Herausgeber, eine intensivere kunstwissenschaftliche Beschäftigung mit einer der markantesten zeitgenössischen Künstlerpersönlichkeiten Mitteldeutschlands anregen. Für die Vernissage am 27. Juni 2009, um 16.00 Uhr, im Achteckhaus konnte als Laudator Herr Björn Engholm, Lübeck, gewonnen werden. Die musikalische Begleitung übernimmt das Ensemble FERRUM aus Kassel, das nach Eröffnung und Ausstellungsrundgang um 18.30 Uhr im Achteckhaus eine weitere Klangperformance bietet, bei der Eisen – wie im plastischen Werk von Heinz Scharr – eine besondere Rolle spielt. |