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Auftakt zum Audit-Prozess „Familiengerechte Kommune“ in Sondershausen

Was ist familienfreundlich? Was ist familiengerecht?
Diesen Fragen widmete sich die Sondershäuser Stadtverwaltung in einem moderierten Auftaktgespräch zum Audit-Prozess „Familiengerechte Kommune“.
Kommunale Familienpolitik ist vielfältig und benötigt eine integrierte Betrachtung. Eine Kommune muss dafür Sorge tragen, dass eine zukunftsfähige und bedarfsorientierte Infrastruktur für Familien vorgehalten werden kann.
Am 6. Februar 2019 fand in Sondershausen das verwaltungsinterne Auftaktgespräch zum begleiteten Audit-Prozess „Familiengerechte Kommune“ statt, an dem Vertreter aller Fachbereiche und angeschlossener Strukturen der Stadtverwaltung teilnahmen.
Nach der Kurzvorstellung des Instrumentes „Audit Familiengerechte Kommune“ konnten verwaltungsintern Ideen und Anregungen gesammelt werden, um Zielvereinbarungen und Wege zu formulieren, die im Hinblick auf künftige familienpolitische und Verwaltungsaktivitäten sowie Entscheidungen von Bedeutung sein können.
Da eine Kommune wie Sondershausen heute wie zukünftig vor großen Herausforderungen, wie zum Beispiel demografischer Wandel, Veränderung der Familienwelten oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf, steht, ist es umso wichtiger, auf derartige Aufgaben vorbereitet und dafür gerüstet zu sein.
Deutlich wurde in dem von der Auditorin Ellen Ehring moderierten Gespräch, dass eine Kommune dann familiengerecht handelt, wenn die lokalen Akteure in Politik, Verwaltung sowie die Zivilgesellschaft sich der Wirkungen ihres Handelns bewusst sind und diese Wirkungen in allen kommunalen Handlungsfeldern angemessen berücksichtigt, aber auch die Rahmenbedingungen vor Ort aktiv und umfassend familiengerecht gestaltet werden.
Weiter wurden die Teilnehmer über das Audit-Verfahren aufgeklärt. Eine faktenbasierte, qualitative Analyse der familienpolitischen Ausgangslage hilft innerhalb des ersten Prozessjahres eine nachhaltige, von allen getragene, Gesamtstrategie mit allen Beteiligten zu entwickeln.
Eine qualitative Begutachtung des Prozesses und seiner Ergebnisse erfolgt nach ca. einem Jahr durch unabhängige Experten. Ein Zertifikat als Prozesserfolg kann danach an die Stadt Sondershausen verliehen werden.
Insgesamt läuft der Prozess über vier Jahre, wobei die Umsetzungsphase etwa nach einem Jahr beginnen kann. Dabei unterstützt der Prozess und trägt dazu bei, eine Kultur der Wertschätzung für Familien mit allen Generationen aufzubauen und eine zielbezogene, integrierte Steuerung einer familien- und generationengerechten Ausrichtung der Kommune zu etablieren. Durch diesen Prozess wird die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik und Bürgern nachhaltig positiv beeinflusst.

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