Zeitdokumente gesucht – Aufruf zur Spurensuche

Spuren aus einer sehr bewegten Zeit sucht die Stadt Sondershausen gemeinsam mit dem Verein "Spuren e.V." mit Sitz in Bad Langensalza. Dabei soll sich mit der Geschichte, wie besondere Zeiten die Menschen verändert haben, oder auch nicht, und damit, was man heute daraus lernen kann, beschäftigt werden.
Ziel ist es, verschiedenste Zeitdokumente aus Sondershausen zusammenzutragen, die aussagekräftig in einer Wanderausstellung Schülern, Studenten und allen Interessierten gezeigt werden können.
Dafür wird momentan die Zeit von Januar bis September 1945, als Thüringen die Besonderheit von drei Systemen erlebte, beleuchtet.
Die Thüringer sollen berichten, wie das Leben am Kriegsende für sie oder ihre Vorfahren war. Was macht dies so besonders und erinnerungswürdig für jetzige und folgende Generationen?
Geschichten, Erzählungen, Fotos, Tagebücher, Briefe, Zeichnungen oder Musik aus der Zeit sollen wertungsfrei aufbewahrt und verständlich gemacht werden.
In einem sogenannten „History Lab“ (ein „Labor“ auf vier Rädern) wollen die Organisatoren ab Herbst 2021 durch 58 Städte in ganz Thüringen fahren und so die Wanderausstellung mit lokalem Bezug präsentieren.
Überdies besteht auch die Möglichkeit, vorab an einen Tag mit der themengebundenen, mobilen Ausstellung vor Ort in Sondershausen zu sein, um Gespräche aufzuzeichnen oder Dokumente zu scannen.
Des Weiteren entsteht ein Buch über Thüringen am Kriegsende, in dem Sondershausen einige Seiten gewidmet werden können.
Insbesondere Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben berichten können, sind dabei von großem Interesse.
Als Ansprechpartner in Sondershausen steht dafür die Stadtarchivarin Christine Most gern zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 03632/6669199 oder der E-Mail-Adresse: stadtarchiv@sondershausen.de ist die Sondershäuser Archivarin zu erreichen und hofft auf eine große Resonanz.

 

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