Vergangenheit als Zukunft | oder ein ungewöhnlicher Bachzyklus

| Achteckhaus | Sondershausen

Wenn man einen musikalischen Blick auf Thüringen wirft, dann sticht ein Komponist im Besonderen hervor: Johann Sebastian Bach. So war es naheliegend, seine Suiten für Cello als Ausgangspunkt für den künstlerischen Dialog zum dreißigjährigen Mauerfall zwischen Thüringen und NRW zu verbinden. Vier junge urbane Tänzer/innen und drei Cellist/innen aus Thüringen und NRW bilden eine verbindende Ausdrucksform durch die musikalischen Anleihen u. a. von Bach–Cellosuiten und einem musikalischen Epilog aus der Zeit des Mauerfalls. Der Abend ist nicht mit einem thematischen künstlerischen Dialog überladen. Die musikalische und tänzerische „Annäherung“ des Abends speist sich gerade aus der Geisteshaltung von Bach, die in die einzelnen Choreografien mit einfließt. Denn Bach, dessen Musik von tiefstem Humanismus geprägt ist, ist ein idealer Vermittler über jede Grenze hinweg, seien sie in den Köpfen oder in den Herzen der Menschen! Urban Art meets Klassik So verbinden die einzelnen Choreografien die klanglichen Elemente des humanistischen Geistes Bachs mit urbanen Bewegungsformaten und offenbaren den Zuschauern die tiefe verbindende Kraft, die den Menschen innewohnt. Eine Kraft, die gerade in der heutigen Zeit mehr denn je gebraucht wird. Mit Choreografien u. a. von Mazze - Matthias Arndt Tänzer/innen und choreografische Mitarbeit: Jasmin Conrad | Hannah Jacobi | Solomon Quaynoo | Yosani Monson Sosa Eine Produktion von PrioArtiSt und gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Thüringen und des Landes NRW

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