Ausstellung Schlossmuseum

Schwarzburger Ahnengalerie

In sechs Ausstellungsräumen begegnet dem Besucher die Geschichte der ältesten Adelsfamilie in Thüringen, des Hauses Schwarzburg/Schwarzburg-Sondershausen anhand von Porträts ihrer Regenten, Familienangehörigen und Verwandten in chronologischer Anordnung.

Inhaltlich wird der Bogen gespannt von den Ahnen des Geschlechts bis zum 1918 abdankenden Fürsten Günther Viktor.

Porträt Christian Wilhelm
Christian Wilhelm

Graf von Schwarzburg-Sondershausen,
ab 1697 Fürst von Schwarzburg-Sondershausen
(1647–1721)

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reg. 1666–1720

Öl auf Leinwand
Johann Peter Feuerlein, 1702
Kb 762

Porträt Heinrich I.
Heinrich I.

Fürst zu Schwarzburg-Sondershausen
als Prinz
(1689–1858)

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reg. 1740–1758

Öl auf Leinwand, vor/um 1700
Kb 161

Porträt Günther Friedrich Carl I.
Günther Friedrich Carl I.

Fürst von Schwarzburg-Sondershausen
(1760–1837)

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reg. 1794–1835

Öl auf Leinwand, I. C. Burkhardt 1816
Kb 55

Porträt Wilhelmine Christiane
Wilhelmine Christiane

2. Gemahlin von Fürst Christian Wilhelm von Schwarzburg-Sondershausen
(1658–1712)

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Öl auf Leinwand, o. J.
Kb155

Porträt Anna Luise
Anna Luise

Fürstin von Schwarzburg-Rudolstadt
Fürstin von Schwarzburg
(1871–1951)

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Öl auf Leinwand, C. Bachen 1941
Kb270

Goldene Kutsche

In den ehemaligen Remisen des Schlosses ist als besonderer Ausdruck fürstlicher Repräsentation der im Stil einer grand carrosse ausgeführte Prunkwagen in einer Anschirrung mit sechs Pferden zu erleben.
Um 1710 in Paris gebaut, ist die Goldene Kutsche die älteste französische Prunkkarosse auf deutschem Boden.
Vergleichsstücke finden sich in den großen Wagenmuseen zu München, Lissabon, Stockholm, London und St. Petersburg.

Über die Geschichte des Wagenbaus im Allgememeinen, die Geschichte der Sondershäuser Prunkkarosse im Speziellen, über Ausstattung, Restaurierung und Umsetzung gibt ein Film Aufschluss, der im Videoraum anzusehen und im Museumsshop erhältlich ist (Kaufpreis des Videos 13,00 Euro).

Historische Räume

Zu den traditionell im Museumsrundgang eingeschlossenen Räumen auf der Belle Etage des Schlosses gehören die Schlosskapelle, das Liebhabertheater das Gewölbe am Wendelstein, die Kemenate, das Römische Zimmer und das Steinzimmer sowie der Blaue Saal und der Riesensaal.

Die Räume und Säle dokumentieren die für Schloss Sondershausen typische Stilvielfalt in historischen Raumfassungen von der Renaissance bis zum Historismus.

Fürstliches Naturalien- und Kuriositätenkabinett

Mit den originalen barocken Schauvitrinen wurde der Versuch einer Rekonstruktion eines Raumes des Fürstlichen Naturalien- und Kuriositätenkabinettes aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unternommen.
Kuriositäten wie der Püstrich, ein Narwalzahn, ein Walfischpenis, Kokosnusspokal, etc. stehen neben der Dokumentation von Anfängen naturkundlicher Sammlungen.
Die 1837 vom Sondershäuser Schlossermeister Justi erbaute Miniatur-Dampfmaschine zeugt vom Erfindergeist des 19. Jahrhunderts.

Zum Thema „Steine“ können an der Kasse schöne Sammelstücke erworben werden.