Sehenswertes in Sondershausen

Der Marktplatz
Der Markt

Wie Marktplätze zumeist offenbart auch der Sondershäuser Marktplatz den Charakter der Stadt, spiegelt ihre Geschichte, Eigenheiten und Bedeutung.

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Als Schauplatz alltäglichen Treibens und bedeutender Ereignisse vermittelt er das Lebensgefühl der Stadt und erinnert an die großen Momente ihrer Geschichte. In der Bebauung des Marktplatzes repräsentiert sich das historische Selbstverständnis der Stadt.

Der Sondershäuser Marktplatz ist in seiner Eigenart eine Originalität in Thüringen. Schon seine ungewöhnliche Anlage verdient Interesse: Der Platz erstreckt sich inmitten eines von Westen nach Osten und Süden abfallenden Geländes und setzt als angelegte Fläche die natürlichen Ebenen des Terrains zueinander in Beziehung. Hier werden der den Platz im Westen überragende Schloßberg und die sich südöstlich leicht abfallend anschließende Altstadt verbunden und in Bedeutung und Zweckmäßigkeit aufeinander abgestimmt.
Übermächtig repräsentiert sich die Residenzstadttradition. Der von der Schloßterrasse umfaßte Schloßberg, von dem aus die älteren Flügel des Schlosses die Stadt beherrschen, die Schloß und Stadt miteinander verbindende Schloßtreppe und die den Platz kontrollierende Schloßwache stehen für 562 Jahre, in denen Sondershausen schwarzburgische Residenz war. Auch das bedeutendste Gebäude am Markt, das Prinzenpalais, ist ein fürstlicher Bau. Die bürgerliche Tradition, vertreten durch Rathaus, Gast- und Wohnhäuser, nimmt sich dagegen in ihrer baulichen Repräsentanz eher bescheiden aus. Aber gerade aus dem in der Bebauung des Marktplatzes zum Ausdruck kommenden und für das historische Sondershausen als kleine Residenz so typischen Spannungsfeld von allesbeherrschender Hofhaltung und bescheidenem bürgerlichen Umfeld bezieht der Platz seinen besonderen Reiz, seine im Wechselspiel von Wirklichkeit, Kulisse und Idylle angesiedelte Ausstrahlung.

Der stärkste Eindruck, den man heute vom Sondershäuser Marktplatz empfängt, geht von dem 1837-1839 geschaffenen klassizistischen Ensemble aus Schloßterrasse, -treppe und -wache aus. Da die Fassaden der umliegenden Gebäude dem klassizistischen Geschmack angeglichen worden sind, hat man heute am Markt eine um die Mitte des 19. Jahrhunderts unter Verwendung älterer Substanz neu geordnete bauliche Szenerie vor sich.

Der Hauptzugang zum Markt aus den Wohnvierteln der Stadt war und ist der über die südöstlich vorüberführende „Hauptstraße“. Ältere Ansichten zeigen von der Straße zum Markt hinaufführende einfache Treppchen. Die heutige Terrassierung des Platzes an der Hauptstraße und die Anlage des in die Terrasse einbezogenen Sandsteinbrunnens mit dem Sondershäuser Stadtwappen (Entwurf Baurat Erlandsen) geht auf das Jahr 1905 zurück. Damals wurde das am 17.06.1905 begangene 25jährige Regierungsjubiläum des Fürsten Karl Günther zum Anlaß genommen, den Marktplatz umzugestalten und den Bedürfnissen eines modernen Platzes anzupassen. Als Huldigungsgeschenk des Landes an den Fürsten wurde inmitten des Platzes das Schwarzburgia-Denkmal aufgestellt, geschaffen von dem Berliner Bildhauer Gustav Eberlein, einem der bedeutendsten Meister der Wilhelminischen Prunkplastik. Auf einem Felsen, gestützt von drei bronzenen Männerfiguren, die Landwirtschaft, Industrie und Kunst/Wissenschaft charakterisierten, stand nach Süden der Stadt zugewandt als überlebensgroße weibliche Bronzefigur der „Genius des Landes“, mit erhobenen Armen das Gedeihen des Fürstentums vom Himmel erflehend. An der Vorderseite des Felsens war ein Porträtrelief des Fürsten mit einer Widmung angebracht. In den 30er Jahren war das Denkmal den Nationalsozialisten ein Dom im Auge, sowohl der Tradition wegen, für die es stand, als auch der baulichen Störung wegen, die es inmitten des als Aufmarschfläche benötigten Marktplatzes darstellte. 1939 wurde das Denkmal der „Metallspende des Deutschen Volkes“ zugeführt.

Hendrik Bärnighausen

Schloss Sondershausen
Schloss Sondershausen

Eindrucksvoll thront die vierflügelige Schlossanlage über der Musikstadt Sondershausen.

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Baustile mehrerer Epochen prägen das jahrhundertelange Domizil der Grafen, ab 1697 Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen. Dank großzügiger Ausbauten und Erweiterungen zählt es heute zu den schönsten Schlössern Thüringens. Lohpark, Prinzessinengarten und Lustgarten umgeben das Schloss im Stile eines englischen Landschaftsparkes und laden zu erholsamen Spaziergängen ein.

Auf dem weitläufigen Schlossareal befinden sich weitere sehenswerte historische Gebäude. Das Achteckhaus, früher Vergnügungstätte der fürstlichen Hofgesellschaft, heute Konzertstätte. Der Marstall, einst standen dort die fürstlichen Pferde, 2004 beherberte er nach aufwendiger Sanierung die 2. Thüringer Landesausstellung und seit 2005 die Thüringer Landesmusikakademie.

Das seit 1925 bestehende Schlossmuseum präsentiert die Bereiche Ahnengalerie, Musikgeschichte, Schwarzburgische Landesgeschichte, Entwicklung der Residenzstadt Sondershausen, Ur- und Frühgeschichte, Natur- und Umwelt sowie ein Naturalienkabinett mit einer sehenswerten Sammlung verschiedenster Kuriositäten. Das größte Prunkstück ist jedoch die Goldene Kutsche, ein prächtiger, fürstlicher Staatswagen vom Typus "grand carosse", der um 1710 in Paris gefertigt wurde. Sonderausstellungen, museumspädagogische Programme und Sonderführungen ergänzen das Angebot des Schlossmuseums.

Konzerte im barocken "Blauen Saal" und Laientheater und Kleinkunst im Liebhabertheater sind ebenfalls ein Besuchermagnet im ehemaligen Residenzschloss.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Schlossmuseums.

Achteckhaus
Das Achteckhaus

Das Achteckhaus wurde 1709 fertiggestellt.

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Geschaffen wurde es für die Lustbarkeiten der Hofgesellschaft, insbesondere der fürstlichen Familie. Vom Keller aus trieb ein Göpel ein Karussell, eine drehbare Fußbodenscheibe von etwa 14 Metern Durchmesser.

Wenn man von außen einen Blick durch die Fensterscheiben an die Decke des Raumes wirft, fasziniert das Deckengemälde, das Lazaro Maria Sanguinetti geschaffen haben soll. Es stellt den Triumph der Venus dar. Die Göttin fährt, begleitet von Amor, in einer Wolke auf ihren von Tauben gezogenen Wagen vom Himmel herab. Neptun taucht auf seinen mit Rossen bespannten Wagen aus dem Meer auf, um Venus eine Muschel zu reichen, aus der die Göttin eine Perlenkette hervorzieht. Zwischen 1919 und 1957 diente das Haus als Lagerraum, wurde dann bis 1960 aufwendig renoviert und ist heute das Konzerthaus für die Sommerkonzerte des Lohorchesters.

Glückauf
Erlebnisbergwerk Sondershausen

Knisternde Spannung und faszinierende Abenteuer bietet die älteste befahrbare Kaligrube der Welt.

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Während der langen "Reise zum Mittelpunkt der Erde" durch ein geheimnisvolles unterirdisches Labyrinth gibt es nicht nur imposante Abbau- und Fördertechnik zu sehen. Bei einer Kahnfahrt auf dem Salzsee geht es eher noch romantisch-beschaulich durch den geheimnisvoll beleuchteten Berg.

Auf der 52 m langen Rutsche mit 40° Gefälle hingegen muß man sich schon an sein "Arschleder" krallen. Für sportlich Ambitionierte finden Mountainbike-Rennen und Crossläufe statt. Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Musikalische Veranstaltungen im neuen Konzertsaal begeistern immer wieder, auch wegen der vorzüglichen Akkustik.

Erlebnisbergwerk-Betreibergesellschaft mbH
Schachtstraße 20-22
99706 Sondershausen

Telefon: 03632 655280
Telefax: 03632 655285

E-Mail: jung@gses.de
Web: www.erlebnisbergwerk.com

Rondell
Das Rondell

Das Rodell ist ein Aussichtspunkt südlich von Sondershausen mit einem herrlichen Blick auf die Stadt, auf Hainleite, Windleite, Kyffhäuser und Harz (incl. Brocken).

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Es wurde 1929 als Ehrenmal des "Sondershäuser Verbandes Akademisch-Musischer Verbindungen" eingeweiht und erinnert an die Gefallenen der beiden Weltkriege.

Zum Rondell gelangt man auch mit dem Auto, indem man von der Straße zum Possen an der ausgeschilderten Stelle nach links abbiegt und noch ca. 1,5 km Richtung Norden zurücklegt. Zu Fuß verläßt man Sondershausen in südlicher Richtung über die Possenallee vorbei am Spatenberg mit Turm.

Panorama
Possenturm
Der Possen

In herrlicher, idyllischer Lage befindet sich auf einem Plateau der Hainleite der Possen, beliebtes und bekanntes Ausflugs- und Wanderziel.

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Von dem über 100 Jahre alten Aussichtsturm, der höchster Fachwerkturm Deutschlands, kann man bei guter Sicht bis zum Brocken schauen.

Im Freizeit- und Erholungspark "Zum Possen" bieten Tiergehege mit Dam-, Rot- und Schwarzwild, der Bärenzwinger mit dem beliebten Possibär, Vogelvolieren, Bungalowdorf und Kinderspielplatz Erlebnisse und Abwechslung für die ganze Familie. Das ehemalige Jagdschloß "Zum Possen" (heute Gaststätte) diente einst der fürstlichen Familie von Schwarzburg-Sondershausen als Sommersitz.

Freizeit- und Erholungspark "Zum Possen"

  • ganzjährig geöffnet
  • Eintritt frei

Possenturm

  • täglich geöffnet
  • Eintritt: 50 Cent

Freizeit und Erholungspark "Zum Possen"
Possen 1
99706 Sondershausen

Telefon: 03632 782884
Telefax: 03632 6659574

E-Mail: info@possen.de
Web: www.possen.de

KIEZ Ferienpark Feuerkuppe Eingang
KIEZ Ferienpark Feuerkuppe

Das Kinder- und Jugenderholungszentrum Ferienpark Feuerkuppe in Straußberg liegt idyllisch auf dem Höhenzug der Hainleite (ca. 400 m über NN).

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Umgeben von alten Buchenwäldern in einem naturbelassenen Areal von 19 ha, mit seinem großen Freizeitangebot und günstigen Preisen ist es der perfekte Ort für Familienausflüge oder Familienurlaube.

Als Bestandteil des „Erlebnisreiches Straußberg“, mit Affenwald, Sommerrodelbahn und der Burg Straußberg warten auf die kleinen und großen Gäste zahlreiche Freizeit- und Sport-Angebote wie z.B. Bowling, Billard, Minigolf, Freibad mit Rutsche und ein großer Kunstrasensportplatz. Vom örtlichen Aussichtspunkt „Feuerkuppe“ hat man einen herrlichen Blick ins Wippertal bis zum Harz und bei guter Sicht bis zum Brocken. Der Ferienpark bietet Unterkünfte für fast 600 Gäste in 50 Bungalows und einem Gästehaus. Die Bungalows sind ausgestattet mit 2- 6 Bettzimmern, WC/Waschbecken und einem Aufenthaltsraum. Ein Teil der Bungalows ist darüber hinaus mit Heizung sowie Duschen ausgestattet und somit zur Ganzjahresnutzung und für Familienurlaube geeignet. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf dem Zeltplatz zu zelten.

Das große Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten und die pädagogisch begleiteten Projekte wie z.B. Basteln, Kinderbäckerei, Mit-Mach-Theater uvm. machen einen Aufenthalt im Ferienpark Feuerkuppe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neben den Familienurlauben ist der Ferienpark aber auch ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen, Kindergärten, Kinder-, Jugend- u. Sportgruppen, Vereine, Behindertengruppen und Familien mit Kindern. Darüber hinaus ist es aber auch ein idealer Veranstaltungsort für Seminare, Tagungen, Schulungen, Privat- und Betriebsfeste sowie andere Feierlichkeiten.

KiEZ Ferienpark Feuerkuppe e.V.
OT Straußberg
Zur Feuerkuppe 2
99706 Sondershausen

Telefon: 036334 53261
Telefax: 036334 53261

E-Mail: ferienpark-feuerkuppe@t-online.de
Internet: www.ferienpark-feuerkuppe.de