Bürgerbudget für Sondershausen
Am 18. September 2025 versammelten sich Stadträte und Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Rathaus, um die eingegangenen Stimmzettel für das Bürgerbudget auszuzählen.
Insgesamt hatten sich 2.076 Personen von 17.247 stimmberechtigten Bürger an der Wahl beteiligt, davon waren 1.842 Stimmen gültig. Im Jahr 2025 hatten sich 2.030 Menschen an der Abstimmung beteiligt.
Die Gesamtkosten der Projekte des Bürgerbudgets 2026 betragen 50.525,63 Euro.
Auch in diesem Jahr konnte neben der klassischen Papierwahl online abgestimmt werden. Von den 1.842 gültigen abgegebenen Stimmen, gingen 909 in Papierform und 933 per Onlineabstimmung ein. Es zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei der Nutzung der Onlineabstimmung. Während im vergangenen Jahr nur 581 gültige Stimmen online abgeben wurden, waren es dieses Jahr mit 933 gültigen abgegebenen Stimmen mehr als die Hälfte der gesamt gezählten Stimmen.
Gründe für die Ungültigkeit der 234 Stimmen waren mehrfache Stimmabgaben, fehlende oder falsche Angaben oder fehlende Unterschriften der Erziehungsberechtigten.
Formular und Richtlinien für Ihren Vorschlag
Das sind die Gewinner des Bürgerbudgets 2025
|
Platzierung |
Vorschlag |
Anzahl der abgegebenen Stimmen Online - Papier - Gesamt |
||
|---|---|---|---|---|
| 1. |
Sanierung der Toiletten im Dorfgemeinschaftshaus in Schernberg |
185 | 238 | 423 |
| 2. |
Anschaffung eines Mähroboters für den |
248 | 102 |
350 |
| 3. |
Beregnungsanlage Sportplatz Jecha |
133 | 135 |
268 |
| 4. |
Renovierung und malermäßige |
34 | 234 |
268 |
| 5. |
Bestuhlung für den Saal im |
88 | 45 |
133 |
| 6. |
Erneuerung des Eingangsbereiches |
101 | 9 |
110 |
| 7. |
Mauersanierung des Gebäudesockels |
36 | 67 |
103 |
Eingereichte Vorschläge zum Bürgerbudget
In Großberndten soll das Dorfgemeinschaftshaus verschönert werden, um es als Treffpunkt für die vielfältigen Veranstaltungen, den Sport, den Rentnertreff und das aktive Vereinsleben zu verbessern. Der Eingangsbereich sowie der Heizraum sind stark in die Jahre gekommen und benötigen dringend eine Sanierung. Geplant sind Malerarbeiten, die Erneuerung der Türelemente und eine umfassende Auffrischung des gesamten Bereichs.
Antragsteller: Thomas Apel
Geschätzte Kosten: 5.000 Euro
An der Südwestseite des Bürgerzentrums Cruciskirche soll der Gebäudesockel freigelegt werden, da dieser permanent Feuchtigkeit ausgesetzt ist und Schäden aufweist.
Antragsteller: Wolfgang Wytrieckus
Geschätzte Kosten: 3.691,38 Euro
Im HOC sollen von Migrantinnen und Migranten Bildungs- und Freizeitaktivitäten geschaffen werden, wie z.B. Sportkurse (z. B. Yoga, Pilates), Kreativkurse, Kochkurse, Selbsthilfegruppen, Deutschkurse etc., um berufliche und soziale Integration zu erleichtern und soziale Bindungen zu stärken.
Antragsteller: Shantel Aletta Schäfer
Geschätzte Kosten: 5.000 Euro
Auf dem Spielplatz in Thalebra soll eine Tischtennisplatte aus Beton aufgestellt werden. Damit soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, sich sportlich zu betätigen und ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen.
Antragsteller: Birgit Klein
Geschätzte Kosten: 2.500 Euro
Das Dorfgemeinschaftshaus bildet die Basis für unterschiedliche Vereine, beherbergt das Heimatmuseum und ist Ort zahlreicher Veranstaltungen. Doch der Zustand der aktuell einzigen Toilette ist untragbar. Der Putz fällt von den Wänden, der Abfluss ist marode usw. Mit dem Bürgerbudget soll die Sanierung der Toilette durchgeführt werden.
Antragsteller: Anett Pils
Geschätzte Kosten: 10.000 Euro
Mit dem folgenden Vorhaben zum Bau einer neuen vollautomatischen Beregnungsanlage soll die Qualität des Rasens auf dem Sportplatz Jecha spürbar verbessert werden und so die Nutzungsbedingungen deutlich aufgewertet werden.
Antragsteller: Ronny Kuhrmann
Geschätzte Kosten: 9.980 Euro
Nachdem mit der Instandsetzung und der Erneuerung der Küche im Dorfgemeinschaftshaus begonnen wurde, soll nun die Gaststube saniert werden. Dort wurden 2005 die Wände blau gestrichen, Tapeten und Farbe sehen mittlerweile unansehnlich aus. Um das Leben im Dorfgemeinschaftshaus weiter aktiv zu gestalten und zu einem Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger des Ortes zu erhalten, soll die Gaststube durch malermäßige Instandsetzung renoviert werden. Die Räume des Dorfgemeinschaftshauses werden häufig genutzt, insbesondere von der Jugend des Ortes (Kirmes), für Familienfeiern, Silvesterveranstaltungen und Rentnerfeiern. Auch der Heimatverein nutzt die Gaststube in der Vorweihnachtszeit für die Beantwortung der Briefe an den Weihnachtsmann, da das im alten Backhaus aus Platzgründen nicht möglich ist.
Antragsteller: Marion Pößel
Geschätzte Kosten: 7.000 Euro
Im Saal im Dorfgemeinschaftshaus in Thalebra bedarf es einer neuen Bestuhlung. Der Saal wird sowohl für Dorfveranstaltungen, wie die Kirmes, als auch für private Veranstaltungen genutzt. Die Stühle sind jedoch mitgenommen und gehen kaputt. So kam es des öfteren dazu, dass sich Gäste der Kirmes oder Privatpersonen, die den Saal für Hochzeiten etc. gemietet hatten, sich darüber beschwert haben. Bei den Stühlen brechen die Holzrahmen auseinander, das Sitzpolster ist lose und hat Brand- oder Dreckflecken. Insgesamt bedarf es einer neuen Bestuhlung von 130 Stück. Sie sollen stapelbar, robust und bequem sein.
Antragsteller: Julia Schimmel
Geschätzte Kosten: 6.000 Euro
Der hohe zeitliche Pflegeaufwand des Sportplatzes, der bereits seit vielen Jahren durch die Vereine übernommen wird, soll durch die Installation eines Mähroboters minimiert werden.
Antragsteller: Erik Rahner
Geschätzte Kosten: 8.854,25 Euro
An der Mühle soll eine neue Sitzgelegenheit geschaffen werden. Die dort in die Jahre gekommene Hütte soll abgerissen werden und eine wettergeschützte Sitzecke soll errichtet werden.
Antragsteller: Maximilian Blankenburg
Geschätzte Kosten: 4.900 Euro
Unzulässige Vorschläge
Das Dach des Vereinshauses ist undicht, so dass die Decke durchhängt. Die Dachrinnen tropfen und das Mauerwerk wird feucht. Das Dach und die Rinnen müssen erneuert und das alte Asbestdach und die Rinnen müssen entsorgt werden.
Antragsteller: Lars Hellmuth
Geschätzte Kosten: 9.500 Euro
Gemäß § 5 (1) der Richtlinie zum Bürgerbudget der Stadt Sondershausen können nur Vorschläge für das Bürgerbudget eingereicht und zur Abstimmung gestellt werden, welche im Zuständigkeitsbereich der Stadt Sondershausen liegen.
Das Vereinsheim ist im Eigentum des OCC „Die Rasselböcke“ e.V.. Somit ist die Stadt Sondershausen nicht zuständig.
Die bisherige Überdachung für das Festzelt der Schützengesellschaft im Heimental in Sondershausen besteht aus einer schweren Kunststoffplane, die im Frühjahr durch mind. 10 Personen aufgezogen und im Herbst wieder abgezogen wird. Diese ist teilweise defekt und mehrfach repariert worden. Die Plane soll durch ein Trapezprofiilblech ausgetauscht werden.
Antragsteller: Steffen Theuerkauf
Geschätzte Kosten: 5.000 Euro
Gemäß § 5 (1) der Richtlinie zum Bürgerbudget der Stadt Sondershausen können nur Vorschläge für das Bürgerbudget eingereicht und zur Abstimmung gestellt werden, welche im Zuständigkeitsbereich der Stadt Sondershausen liegen.
Die Überdachung der Festzeltkonstruktion ist im Eigentum der Schützengesellschaft St. Sebastiansbrüder 1546 e. V.. Somit ist die Stadt Sondershausen nicht zuständig.
Die Kreisverkehrswacht Sondershausen e.V. möchte eine Solaranlage mit Speicher auf ihrem Mehrzweckgebäude zur Verringerung des Einstromverbrauchs errichten.
Antragsteller: Horst Franke
Geschätzte Kosten: 10.000 Euro
Gemäß § 5 (1) der Richtlinie zum Bürgerbudget der Stadt Sondershausen können nur Vorschläge für das Bürgerbudget eingereicht und zur Abstimmung gestellt werden, welche im Zuständigkeitsbereich der Stadt Sondershausen liegen.
Der Kreisverkehrswacht Sondershausen e. V. ist Eigentümer aller baulichen Anlagen auf dem Flurstück 391/12. Somit ist die Stadt Sondershausen nicht zuständig.
Im Rahmen der dringend benötigten Sanierungsarbeiten des Vereinshauses Sportplatz "Stille Liebe" möchten wir die Chance nutzen, um die Inneneinrichtung mit neuen Sitzmöglichkeiten und Tischen zu bestücken.
Antragsteller: Dominik Ratajczak
Geschätzte Kosten: 7.000 Euro
Gemäß § 6 (1) der Richtlinie zum Bürgerbudget der Stadt Sondershausen können nur Vorschläge für das Bürgerbudget eingereicht und zur Abstimmung gestellt werden, welche bis zum Stichtag vollständig sowie mit den erforderlichen Unterstützungsunterschriften eingegangen sind. Leider sind nur 19 von 20 geforderten Unterstützern unterstützungsberechtigt.
Der Gartenverein "Bebratal" plant für die Vereinsgaststätte "Gartenlokal Bebratal" die Schaffung eines barrierefreien Zugangs. Zu dem geplanten Vorhaben gehört der Neubau einer Anrampung an der Terrasse, um einen besseren Zugang für Gäste und Vereinsmitglieder zum Gastraum zu schaffen. Weiterhin soll die befestigte Fläche vor dem Gäubede und die Zuwegung mit Rechteckpflaster erneuert werden. Bestehende Unebenheiten können beseitigt und das Regenwasser besser abgeleitet werden.
Antragsteller: Steffi Siebel
Geschätzte Kosten: 10.000 Euro
Gemäß § 5 (1) der Richtlinie zum Bürgerbudget der Stadt Sondershausen können nur Vorschläge für das Bürgerbudget eingereicht und zur Abstimmung gestellt werden, welche im Zuständigkeitsbereich der Stadt Sondershausen liegen.
Das Gartenlokal Bebratal in der Talstraße 10 (Flurstück 4945-2-16/3) ist im Eigentum des Gartenverein Bebratal e. V.. Somit ist die Stadt Sondershausen nicht zuständig.